Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl?

Kopf oder Bauch – Wie halten Sie es damit?

Ich würde die Wette gewinnen. Auch Sie entscheiden im Zweifelsfall so, wie Ihr kalkulierender Kopf das will. Auch Sie hören nicht oder selten auf Ihr Bauchgefühl, stimmt’s? Das sollten Sie ändern, denn das wunderbare Denkorgan Großhirn ist mit Entscheidungen überfordert: Das Großhirn meint, es sei der Boss, es ist aber nur der Butler. Kopf oder Bauch – lesen Sie alles:

Emotio contra Ratio

Naja, schließlich haben wir Menschen ja auch Millionen Jahre dafür gebraucht, um dieses exklusive Großhirn da im Kopf oben auszubilden. Und wir haben damit die Zivilisation erschaffen. Und wenn jeder nur auf seinen Bauch hören würde, würde alles beim Chillen enden – so wie es der Hund oben in seinem rosa Sessel tut. Das ist das, was wir befürchten. Der Hund hat nämlich nicht dieses tolle Großhirn, das wir haben für das Planen und Reflektieren, Konstruieren, Gestalten und Verwalten. Unser Großhirn ist singulär. Man sieht es hier auf dem Bild – na, man sieht es indirekt. Denn auf dem Bild wird eigentlich der Bauch gezeigt. So, jetzt staunen Sie. Stimmt aber und zwar deswegen:

Coaching gegen Stress, Gehirnsache

Der Bauch sitzt auch im Kopf

Wenn wir vom Bauchgefühl sprechen, sprechen wir eigentlich von zwei Sachen: Wir sprechen vom Limbischen System, unserem Stammhirn, in dem unsere Gefühle verarbeitet werden. Auf dem Foto markiert mit einem roten Fleck. Und wir sprechen tatsächlich vom Bauch, weil sich dort unsere Emotionen körperlich repräsentieren. Weil nämlich am Stammhirn das noch ältere Reptilienhirn hängt, das unseren Körper mit dem Oberstübchen verdrahtet, sodass ein ganz wunderbares Zusammenspiel stattfinden kann:

Wir haben „Schmetterlinge im Bauch“, wenn wir verliebt sind. Wir haben ein Drücken im Bauch, wenn wir Angst oder Scham empfinden. Wir kriegen Gänsehaut beispielsweise beim Krimischauen und wir kriegen auch sogar kalte Füße, wenn wir uns fürchten. Also heißt schlichtweg: Kopf und Bauch spielen eigentlich sehr fein und gut zusammen.

Unsere Gefühle sind rasend schnell, während die analytischen Entscheidungen, die im Großhirn bzw. Neokortex getroffen werden, langsam sind. Wir räsonnieren oft tagelang über Ja oder Nein, schieben die Pros und Contras hin und her. Und vermasseln uns damit oft das große Glück. So wie es einer Klientin von mir passiert ist:

Der Bauch ruft Ja, aber der Kopf sagt Nein

Sie hatte auf eine Bekanntschaftsanzeige in einer Zeitung geantwortet. Die Anzeige begeisterte sie, so unkonventionell, witzig und keck hatte dort ein Mann seine Suche nach einer Frau in Worte gekleidet. „Nie schrieb ich auf Anzeigen, aber diesmal tat ich’s ohne groß nachzudenken!“ erzählte sie.

Aha! Sie folgte also spontan ihrem Gefühl. Obwohl der Mann 12 Jahre jünger ist. Aber sie, sehr vital und schön, will ja ohnehin einen jüngeren Mann. Ohne groß nachzudenken suchte sie ein aktuelles schönes Porträtfoto heraus und schrieb hintendrauf nur ihre Telefonnummer: „Wenn Ihnen das Foto gefällt, rufen Sie einfach an!“ Keck und mutig, genau wie die Anzeige des Mannes.

Die Liebe rief

Der Mann rief an und lebhaftes Gespräch entspann sich. „Vier Stunden über Gott und die Welt, ich habe nur gelacht, es war herrlich!“ Enttäuschung beim ersten Treffen. Und warum?
Der Mann entsprach nicht dem Bild, das sich die Frau mit ihrem Großhirn zuvor ausgemalt hatte: Die Klientin sah einen sehr dicken Mann auf sich zukommen. „Oh nein, nicht dieser Dicke!“ Sie habe ans Wegschleichen gedacht, nur ihr Anstandsgefühl habe sie davon abgehalten.

Womöglich war’s ihr Bauchgefühl, dem sie hätte trauen sollen?

„Du sollst Dir kein Bildnis machen“, sagt ja schon die Bibel und das ist klug, weil solche „Bildnisse“, Zielvorstellungen, Zielvorgaben, strenge festlegende Planungen sein und uns davon abhalten können, aus dem Bauch heraus und situationsangemessen zu reagieren.

Und die Ratio siegte

Kopf oder Bauch: Der Kopf gewann. Nun trauert die Klientin diesem Mann seit Jahren nach. Denn sie erlebte mit diesem Mann den, so sagte sie, „großartigsten Sex“ ihres Lebens. Sie fühlte sich eins wie noch nie mit einem Menschen je. „Wir haben denselben Geschmack, dieselben Ansichten, dasselbe Temperament, sind von derselben Intelligenz und Bildung – es war große Verbundenheit. Was könnten wir nicht alles zusammen erleben!“

Wieso hat es dann nicht geklappt?

„Weil mein Hirn andauernd rummäkelte! Mal sagte es, ich sei nicht gut genug für ihn, mal, er sei neurotisch, viel zu reich, viel zu problembehaftet, kurz: er nicht gut genug für mich!“

Das große Aber blockierte das Ja, den Flow, die Hingabe.

Mit großer Trauer als Folge: „Wahrscheinlich war das mein 6er im Lotto! Wahrscheinlich treffe ich so einen Menschen nie wieder, so jemanden gibt es ja nicht alle Tage. Was für ein Unglück!“

Wie die Ratio blockiert

Ein klassischer Fall, wie er andauernd passiert: Die meisten Menschen trauen dem Gefühl zu wenig.

Wir haben das rationale Denken und Abwägen und Optimieren so eingeübt, dass wir im Zweifel unserem Gefühl und unserer Intuition misstrauen. Und dann kommen wir vor lauter Räsonnieren schließlich nicht mehr vom Fleck.

Ich erlebe das auch mit potenziellen Klienten im Vorgespräch.
Nach dem ersten Telefonat sind fast alle total begeistert: „Oh, das war ein Gespräch, wie ich es noch nie hatte. Oh, Sie haben mir schon so geholfen damit, vielen Dank!“

Dann melden sich „Ja, aber“-Bedenken. Das Großhirn will auf Nummer sicher gehen und prüft, ob die Bauchentscheidung Sinn macht. Oft kommt das Großhirn dann zu dem Ergebnis, es mache keinen Sinn, so viel Geld auszugeben „nur für mich“. Die Bauchhirn-Entscheidung wird ausgehebelt, weil sich das Großhirn klüger wähnt.

So gehen Bauch-und-Kopf-Dialoge

„Boah, war das toll! Wie die Frau mich sofort verstanden hat, das haben wir ja noch gar nie erlebt!“ sagt der Bauch.

„Naja, aber was das kostet, das Coaching!“ sagt der Kopf.

„Aber ich bin unglücklich und will glücklich sein und der Frau vertraue ich, die macht mir gutes Gefühl! Und schließlich verdienen wir doch genug Geld, oder nicht?“ sagt der Bauch.

„Ja, wir hätten genügend Geld für dieses Coaching! Aber muss das wirklich jetzt sein, ist das nicht auch lange ohne gut gegangen? Und was ist, wenn jetzt im Lockdown die schlechten Zeiten kommen? Sollten wir nicht lieber sparen?“ sagt der Kopf und das Bauchgefühl verstummt allmählich und die Begeisterung schnurrt in sich zusammen und zurück bleibt ein wenig schwarze Trauer.

Und damit haben wir die Blockadesituation: Es ist ein Patt entstanden zwischen Bauchgefühl oder Intuition und dem Großhirn, der Ratio, andererseits. Genau dieses Patt bringt Menschen dann auf den Gedanken, sich nach einem Coach umzuschauen. Und gleichzeitig ist die Blockiertheit bei manchen so stark, dass sie die Entscheidung ausbremst.

Hören Sie in solchen Fällen unbedingt auf Ihren Bauch, das ist der einzige Ausweg aus der Blockade: Hören Sie in sich hinein, was Ihr Gefühl sagt. Ihr Großhirn ist mit Entscheidungen überfordert. Das Großhirn ist dafür da, Entscheidungen umzusetzen. Das Großhirn neigt ohne emotionale Richtungsweisung zum banalen Weitermachen und Dienst nach Vorschrift.

Als ich die Reißleine zog

Es war dann so, dass es gar nicht mehr anders ging. Als ich sie zog, musste ich die Reißleine ziehen, sonst wäre ich – so hatte ich das Gefühl – eines Tages zerplatzt vor Zorn und Frust und Trauer und Verzweiflung.

„Ich stecke fest!“ rief mein Gefühl und: „Ich bin am falschen Ort …. es ist fürchterlich ….. ich langweile mich ….. ich habe Stress …. was für ein blöder blöder Job …. diese Verlogenheit …. ich will den Programmdirektor töten …. wie soll ich das aushalten …. ich sitze in der Falle!“

Ich war Radio-Redakteurin beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. Für die meisten Leute ein absoluter Traumjob, heute diskreditiert durch die Zwangsgebühren und die große Staatsnähe der öffentlich-rechtlichen Sender. Ich fühlte mich wie im Straflager.

Diese Staatsnähe war schon damals in den 90er Jahren zu spüren und belastete mich, weil ich Journalistin geworden war in der Annahme, damit zur Freiheit, zum Erhalt einer freien lebendigen Gesellschaft beitragen zu können. Auch noch war ich in einer langweiligen Redaktion gestrandet und hatte jeden Tag das Gefühl, für viel zu wenig Geld Strafdienst leisten zu müssen. Ich konnte meine Stärken nicht zur Geltung bringen. Manchmal fühlte ich mich wie eine Komplettversagerin.

Ich versuchte, die Lage zu ändern, bewarb mich auf Stellenausschreibungen. Allein: ich lernte, dass man für Führungspositionen Mitglied einer Partei, einer Gewerkschaft oder doch zumindest aktiv im Personalrat sein musste. Ich lernte, dass Qualifikation und Können weniger zählten, als die Zugehörigkeit zu einer Seilschaft.

Als dann auch noch diese eine wirklich attraktive Führungsposition mit einer anderen Frau besetzt wurde, weil diese einfach älter und schon länger beim Sender war, wie es hieß, war es genug. Meine Empörung, mein Zorn verliehen mir Flügel und ich kündigte. Ich schmiss alles hin. Die Heftigkeit meiner Gefühle war nun so groß, dass sie die Argumente der sogenannten Vernunft schlagartig zum Verstummen brachten.

Und wie hatte mein Kopf argumentiert!

„Du bist doch privilegiert …. man gibt doch nicht alle Sicherheit auf …. du hast einen kranken Mann, was, wenn der stirbt? …. du bist mit deinen 40 Jahren schon viel zu alt für Neues …. andere halten das doch auch aus … hab dich doch nicht so, sooo schlimm ist es doch auch nicht …. unendlich viele beneiden dich um den Job … “ und so weiter und so fort. In solchen Äußerungen spiegeln sich natürlich auch die Grundhaltungen, die wir in der Kindheit von den Eltern übernommen haben. Der Kampf zwischen Emotio und Ratio ist also auch ein Kampf um Individualität gegen Anpassungsdruck.

Mein Rat für Sie

Aus dieser Erfahrung heraus will ich Ihnen dies sagen:

Wenn Sie sich unwohl fühlen im Job oder in der Liebe oder in sonstigen Beziehungen: Warten Sie nicht zu lange damit, Ihr Gefühl zu respektieren. Wenn Sie die Reißleine ziehen müssen, so wie das bei mir war, hat das Großhirn bei den anstehenden Planungen viel weniger Spielraum. Sie handeln dann unter Druck und schöpfen damit die Möglichkeiten Ihres Großhirns nicht aus.

Wenn Sie zu lange Ihre Gefühlsbefindlichkeit ignorieren, steigt der Druck ins Unermessliche.

Die Devise für gefühlsechte Lebensgestaltung heißt: Love it or change it or leave it.

Das reine Aushalten der Missbefindlichkeit ist in Wirklichkeit keine Option, es kostet nur Zeit und Kraft.

Auf eigene Gefühl zu hören, ist ein Akt der Selbstliebe.

Intuition und Bauchgefühl

Beide Begriffe lassen sich synonym gebrauchen.

Intuition definiert sich als Wissen und Gespür, das auf individuellen Erfahrungen beruht, die unbewusst blitzschnell in einer Entscheidungssituation ausgewertet werden und in Standpunkte und Entscheidungen münden, ohne dass wir dieselben rational begründen könnten.

Im Limbischen System, das unsere Gefühle und Sinneseindrücke sortiert, geschieht Dasselbe in Sekundenbruchteil-Geschwindigkeit andauernd:

Im Hintergrund jenseits des bewussten Denkens werden dort die auf uns einstürmenden Reize sortiert und gewichtet. Dies geschieht nach den Kriterien: Gefahr oder nicht Gefahr, Gutgefühl oder Ungut-Gefühl. Auch dabei werden blitzschnell andauernd Erfahrungen ausgewertet. Alle Sinneseindrücke werden hier begutachtet, entweder verworfen oder zur weiteren Betrachtung ans Großhirn weitergereicht.

Ohne dieses vorgeschaltete Selektions-System aus der Steinzeit wäre unser Großhirn vollkommen überfordert. Die Flut der Reize – all das, was wir andauernd hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen – könnte durch bewusste Entscheidungen nicht bewältigt werden. Das Großhirn würde sich selber im Weg stehen, wir wären komplett handlungsunfähig.

Bauch entscheidet, Großhirn organisiert

Sagen wir so: Beide haben ihr spezielles Einsatzgebiet und gutes Zusammenspiel beider ist das Ideal.

Wichtige Entscheidungen sollten wir letztendlich unserem Gefühl folgend treffen. Das Großhirn ist geschaffen, die Entscheidungen umzusetzen. Das Großhirn ist ein wundervolles Projektmanager. Das Großhirn liebt Ihre Herzensziele und wird alles tun, damit sie erreicht werden. Das Großhirn sorgt fürs Gelingen Ihrer Vorhaben, es will den Erfolg. Die Richtung bestimmen Herz und Bauch.

Schnell, gefühlsecht, kreativ

In Gefahrensituationen, wenn es um Leben oder Tod geht, werden wir alle aus dem Bauch heraus agieren. Wir werden entweder – unserem atavistischen Grundprogramm folgend – weglaufen oder aber irgendwie agieren, vielleicht kämpfen. In beiden Fällen treffen wir aus dem Bauch heraus die Entscheidungen. Weil es schnell gehen muss. Und dann zeigen Menschen auch ihre Größe:

Als einmal mein Laufpartner plötzlich nicht mehr zu hören war, drehte ich mich um und sah ihn auf der Straße liegen. In meinem Entsetzen schrie ich mit aller Kraft um Hilfe. Mein Großhirn, um Rat gefragt, hätte gesagt: „Das kannst du vergessen. Niemand hilft, höchstens du schreist FEUER, FEUER.“ Ich schrie aber „Hilfe, Hilfe!“. Tatsächlich gingen sofort zahlreiche Fenster auf, einige Menschen riefen die 110 an, der Notarzt kam schnell, ein junger Mann trat zu mir und reichte mir ein Glas Wasser. Alle handelten spontan und empathisch-mitmenschlich.

Auch bei kreativen Prozessen agieren wir intuitiv oder „ausm Bauch raus“. Maler lassen die Hand ohne große Reflektion den Spachtel oder Pinsel schwingen. Schriftsteller sagen oft: „die Worte fließen aus mir heraus“. „Probieren geht über Studieren“ – innovative Prozesse entstehen schwingend, intuitiv-emotional ohne analytisches Denken, entstehen spielerisch. Grundlage ist handwerkliches Können. Auch Rettungssanitäter, Notfallmediziner, agieren auf der Grundlage von Können ausm Bauch heraus und damit so schnell, wie es notwendig ist.

Und denken Sie daran, wie Sie sich für jenes Haus entschieden haben oder die Wohnung oder für ihr Auto oder den Mantel letzthin. Sie trafen die Entscheidung garantiert aus dem Bauch heraus. Hinterher schaltete sich wieder das Großhirn ein zur Prüfung. Oder es war schon im Vorfeld bei der Faktenrecherche in Aktion getreten und hatte Ihrer Intuition genügend Daten zur Auswertung verschafft.

Das Großhirn ist der Butler

Ich las einmal, ein echter ausgebildeter Butler koste richtig viel Geld. Je nach Einsatzgebiet liege das Jahreseinkommen bei 200.000 Euro. Kein Wunder, denn echte Butler sind hochqualifiziert in allen Management-Aufgaben des Lebens und die treuesten, loyalen Verbündeten ihrer Chefs.

Deswegen sage ich: „Das Großhirn ist der Butler“, denn dafür ist das Großhirn gut: Fürs Faktensammeln, Evaluieren, Optimieren, Schlußfolgern und fürs großräumige Planen, fürs sichere Konstruieren, Organisieren, Umsetzen.

Chef des Systems ist das Bauchgefühl, es macht die Ansagen.

Es sei denn, Menschen sind so sehr sich selbst entfremdet und – auch durchs Internet – dermaßen auf die Ratio trainiert, dass sie den Kontakt zu ihren Empfindungen verloren haben. eine Zivilisationskrankheit.

Tatsächlich begeben sich viele Menschen vor lauter Planung in Großhirn-Gefangenschaft und leiden an dem Druck, den sie sich durch zu viel Vorausplanung selber machen. Dann bleibt die Lebensfreude auf der Strecke.

Dann sollten Sie sich vornehmen, mehr auf Ihr Bauchgefühl achten – denn man kann es trainieren.

Bauchgefühl aktivieren und einüben

Bauchgefühl braucht Zeit, und die Zeit müssen Sie sich nehmen … wollen Sie es jetzt gleich tun?

Dann überlegen Sie mal schnell, wie Sie einmal etwas total genau wussten, weil sie spürten, dass es richtig oder falsch war:

Also „willst Du mich heiraten!?“ sind Sie gefragt worden. Und Sie antworteten aus dem Bauch raus, schnell, spontan, sicher:

  • Welches Gefühl hatten Sie dabei und wo in Ihrem Körper war das zu spüren?
  • Wo spüren Sie das riesengroße JA? Und wie genau? Und welche Farbe hat das?
  • Wo spüren Sie das riesengroße Nein? Und wie genau? Und welche Farbe hat das?

Nun, wo diese Großgefühle körperlich verortet sind, können Sie anfangen, bei allen Entscheidungslagen in sich hinein und dorthin zu spüren. Auf diese Weise trainieren Sie Ihre Wahrnehmung.

Danach suchen Sie nach Argumenten pro oder contra. Auf diese Weise trainieren Sie Vertrauen in Ihr Bauchgefühl.

Wo die Gefühle im Körper wohnen

Finnische Wissenschaftler an der Aalto-Universität haben etwas Interessantes herausgefunden, was alle Intuitions-Skeptiker und Verfechter der reinen Ratio ziemlich entwaffnen dürfte. Die Finnen fanden heraus, wo im Körper sich Angst, Freude, Scham oder Neid etcetera messen lassen. Liebe und Glück nehmen den größten Raum ein, sehen Sie selbst. Unsere Gefühle geben uns Entscheidungshilfen. Wir müssen sie nur wertschätzen und beachten. Ich denke, dass dies echtes Selbstvertrauen erzeugt.

Gefühle zeigen sich im Körper

Den Artikel über das finnische Experiment finden Sie hier.

Mehr über unsere drei Kopforgane finden Sie hier im Blog.

Was Intuition fürs Innovationsmanagement bewirkt, hier.

Was Debugging im Coaching bedeutet, hier. Blockadenlösen!