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Therapie oder Coaching? Couch oder Coach?

Therapie oder Coaching: Couch oder Coach?

Die Entscheidung zwischen Psychotherapie und Coaching ist mehr als eine Namensfrage – es ist die Wahl zwischen zwei Epochen der Psychologie. Während das eine auf Heilung fokussiert, zielt das andere auf die proaktive Lebensgestaltung und die „Ertüchtigung“ des Individuums ab.

Ich finde, Psychotherapie und Coaching schließen sich aus. Es ist wie Feuer und Wasser.

Erfahren Sie hier, warum das so ist.

Patient vs. Kunde: Eine Frage der Haltung

In der klassischen Psychotherapie wird der Hilfesuchende zum Patienten. Er wird „zugewiesen“, die Krankenkasse genehmigt und bezahlt. Das schafft Abhängigkeiten.

Im Coaching gilt das Prinzip der Selbstverantwortung. Wer sein Honorar selbst investiert, stärkt seine Motivation und aktiviert seine Selbstwirksamkeitserwartung. Hier begegnen sich Coach und Klient auf Augenhöhe – als Partner in einem Entwicklungsprozess.

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Kritik an beiden Welten

  • Am Coaching: Der Markt ist unübersichtlich. Viele „Gurus“ ohne psychologische Fundierung bieten fragwürdige Heilsversprechen an. Seriöses Coaching erfordert eine fundierte Ausbildung und verpflichtet sich der Freiheit des Klienten, nicht dessen Abhängigkeit.

  • An der Therapie: Das starre Gefälle zwischen Therapeut und Patient sowie die Fixierung auf das Leiden zementieren Probleme oft eher, als sie zu lösen.

Mehr lesen über die Guru-Welt hier:

Die Macht der Ziele

Die klassische Therapie verharrt oft in der Ursachenforschung. Doch die Neurowissenschaften belegen: Wer ständig über Traumata spricht, vertieft die „Informationsautobahnen“ des Schmerzes im Gehirn. Zieldenken hingegen mobilisiert:

  • Ein klares Ziel erzeugt Hoffnung.

  • Hoffnung setzt Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin frei.

  • Diese „Good Vibes“ aktivieren das Großhirn für planerisches Denken und proaktives Handeln.

Ein klares, relevantes Ziel macht Hoffnung. Wer Hoffnung hat, gewinnt Zuversicht. Wer Zuversicht fühlt, erlebt automatisch die Ausschüttung von Glückshormonen wie Dopamin, Serotonin, Endorphine, Oxytocin, Noradrenalin und Phenethylamin und andere. Diese erzeugen Zellenkribbeln, „good vibes“, und sie bewirken, dass unser Großhirn das planerische Denken startet. Das führt weg vom Problem und hin zur Lebensgestaltung. Das führt weg vom passiven Problem-Erdulden hin zu proaktivem Denken und Handeln.

Bloße Ursachenerforschung bewegt nicht

 

In der Psychotherapie stehen in der Regel die Probleme im Mittelpunkt, nicht deren Lösungen. Das ist methodisch begründet: Man betreibt in der Therapie Ursachenexploration und meint, dadurch Problemfreiheit zu schaffen. Es gibt in der klassischen Gesprächspsychotherapie zu wenig Interventionen. Das bloße Zuhören bringt Menschen nicht zu Problemlösungen.

Probleme werden nicht gelöst, wenn man über sie redet, sondern sie werden verstärkt.

Denn so werden nur die belastenden Gefühlszustände verstärkt. Dies kann auch schon durch falsch angewandte empathische Spiegelung geschehen! Niemandem hilft es auf Dauer, wenn das Gegenüber sagt: „Oh ja, ich merke, dass Sie leiden, ich spüre Ihre Verzweiflung.“ Die Annahme, dass das bloße Bewusstmachen alter Wunden zur Heilung führt, ist veraltet. Oft findet dabei sogar eine Re-Traumatisierung statt.

Gutes Coaching nutzt die Neuroplastizität des Gehirns. Wir können Vergangenes nicht ändern, aber wir können unsere Bewertung darüber wandeln.

Aktivierung muss sein: Verblüffung statt Mitleid

Coaching ist „Seelenertüchtigung“ durch Potenzial-Entsperrung.

Wenn beispielsweise mich jemand anruft und von Mobbing am Arbeitsplatz berichtet und der Sehnsucht, dort zu kündigen, würde ich niemals sagen „Oh ja, Sie stecken ja wirklich in einem argen Konflikt“. So habe ich es Psychotherapeuten sagen hören. Das erweckt zwar den Eindruck, man werde gehört und verstanden, das verstärkt aber das Angstgefühl.

Ich habe stattdessen schon gesagt: „Du liebe Güte, da sind Sie aber an einen wirklich ekelhaften Chef geraten!“ Ich fügte sogar ein deftiges Schimpfwort hinzu. Mein Gegenüber musste logischerweise lachen, weil ich nicht sein Problem spiegelte, sondern seinen Zorn. Wer lacht, ist nicht mehr traurig! Sondern kriegt Mut, Zuversicht und Ideen und Kraft zum Wandel! Das ist meine Devise beim Coaching.

Ein provokanter Impuls, der den Klienten zum Lachen bringt, bricht die Problem-Trance auf. Wer lacht, gewinnt Distanz, Mut und die Kraft zum Wandel. Das gilt auch für die Trauer: Man muss durch sie hindurch, aber man darf nicht in ihr verharren. Wer seine Wut nicht länger verdrängt, sondern fühlt, steht zu sich. Wer wütend ist, kann nicht depressivsein.

Coaching hilft, den Blick wieder auf das Schöne und die Dankbarkeit zu lenken, um zurück in die eigene Lebendigkeit zu finden.

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Fazit: Steinzeit oder Avantgarde?

Therapie ist oft rückwärtsgewandt und problemfixiert. Coaching ist die moderne, smarte Methode für Menschen, die sich nicht als Opfer ihrer Umstände fühlen wollen.

Um es mit einem Vergleich zu sagen: Sie können mit der Postkutsche durch das Leben fahren – das ist nostalgisch. Oder Sie wählen den Porsche – das ist funktional, schnell und bringt Sie ans Ziel. Bei schneller Fahrt müssen Sie natürlich wachsam sein, übernehmen also Selbstverantwortng und kommen in ihre Energie.

Coaching bedeutet: Das Steuer-Ruder des eigenen Lebens selbst in die Hand zu nehmen. Alles andere ist Steinzeit.

Eine Studie hat zeigte, dass therapeutische KI sich als wirkungsvoller erwies, als Psychotherapie, und auch warum das so ist. Und im direkten Dialog sagt KI sogar, warum ich noch besser bin, als KI. Weil Empathie alles ist.

Kurz gefasst zum Anhören:

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Mehr Informationen

 

 

Mein Coaching ändert das Mindset

 

Das können Sie gleich beim Express-Audit erleben: Wieder Bodenhaftung und Klarheit.

Menschen die trauern, haben einen Grund. erkennt man den, kann man ihn beseitigen und das Trauern hört auf. Ich halte etwa Depression nicht für Krankheit, sondern für das Ergebnis einer falschen Strategie von Menschen, mit den Herausforderungen ihres Lebens umzugehen. Diese Strategie lässt sich ändern. Weil Menschen ein lernbegieriges Gehirn besitzen und jederzeit denken und Handeln ändern können.

Mehr über Neuro-Plastizität und das lernbegierige Gehirn der Menschen.

Wenn sich das Mindset ändert, ändert sich auch das Verhalten. Die Traurigkeit sogenannt depressiver Menschen ist Ausdruck eines falschen Mindsets. Die Psychotherapie verstärkt das falsche Mindset, weil unaufhörlich und jahrelang nach den Ursachen für die Trauer geforscht wird. Dabei ließe und lässt sich das falsche Mindset wandeln durch Neuordnung, durch Zurechtrücken der Bedeutungen, die einem alten Schmerz innerlich zugeordnet werden. Man kann Vergangenes nicht ausradieren. Aber man kann die eigene Sicht darauf wandeln – und sich dadurch der Gestaltung der Zukunft zuwenden. Und man muss das so tun! Und so arbeitet gutes Coaching. Therapie verharrt auf der Problemebene. Coaching ist schlicht die modernere Methode.

Mehr lesen über die Bedeutung Ihres Attribuierungsstils

So wie ich die lösungsorientierten therapeutischen Werkzeuge einsetze, führt Coaching zu existenziellen Standortbestimmungen, Stärkung der Persönlichkeiten und nachhaltigen Kraftpotenzierungen – was der eigentliche Lebenserfolg ist: Sich wieder stark zu fühlen.

Defibrillatorin zur Seelenertüchtigung

Eine Klientin sagte kürzlich zu mir:

„Sie sind wie ein Defibrillator! Wie  der Stromstoß, der die Energie wieder verlebendigt!“

NLP-Begründer Richard Bandler begegnet dem Vorwurf der Manipulation trocken: Wer ohnehin in einer „Trauer-Trance“ steckt, dem schadet eine „Glücks-Trance“ sicher nicht. Ganz im Sinne Kants ist Aufklärung der Auszug aus der Unmündigkeit. Da das Leben uns ohnehin ständig beeinflusst, sollten wir das Ruder selbst übernehmen. Ob Therapie oder Coaching: Ziel muss die maximale Kraft des Einzelnen sein. Wer die Neurowissenschaft versteht, denkt konsequent lösungsorientiert.

Alles andere ist Steinzeit.

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