Selbstwirksamkeits-Erwartung

 

Der starke Glaube an sich

Selbstwirksamkeits-Erwartung erhöhen. Effizient sein. Reich und berühmt werden (ja, warum eigentlich nicht?). Sich selbst auf den neuesten Stand bringen. Alte Hemmschwellen überschreiten. Das Potenzial entfalten, High-Potential im Wortsinn sein. Das bewirkt Coaching. Je nach dem individuellen Anliegen. Meistens geht es darum, das Denken in Möglichkeiten zu trainieren. Weil die meisten von uns gelernt haben, in Unmöglichkeiten zu denken: Sie denken exklusiv, linear, klein. Sie haben Angst vor Fehlern. Sie wollen Fehler vermeiden und werden zu Opfern der Self-Fullfilling-Prophecy.

Sie ersticken an Negativität und das lässt ausbrennen. Die kreativsten Menschen der Welt sind Kinder …

Selbstwirksamkeits-Erwartung macht experimentell

„Yes, I can!“ – das ist Selbstwirksamkeits-Erwartung: Bei Depressiven und Suchtkranken ist sie niedrig. Bei erfolgreichen, zufriedenen, glücklichen, gesunden Menschen ist sie hoch. Das ist ein Zusammenhang, der sich erst so allmählich herumspricht, statistisch aber erwiesen. „I’m the greatest“ – das machte Cassius Clay zum Größten. Einfach einen neuen Turm bauen, wenn der alte einstürzt, einfach wieder aufstehen nach dem K.O.-Gehen … so entstehen Heldengeschichten.

Eine heitere alte Dame, emeritierte Universitätsprofessorin sagte mir bei einem Treffen der Münchner ZONTA-Frauen, sie habe keine Steine auf dem Karriereweg bemerkt. Manche würden jetzt sagen: „Wie dumm sie ist, sie hat sie nicht gesehen!“ Ich sage: Sie ist darüber hinweg oder um die Steine herum marschiert, weil sie an sich glaubte. Darauf kommt es an.

Überheblichkeit ist was anderes

„Ja, aber wenn ich mich dermaßen wichtig nehme – bin ich dann nicht überheblich?“, fragte unlängst ein diplomierter Mathematiker im Coaching. Wir buchstabierten dann das schlimme Wort auf neue Weise, was übrigens ein sehr gutes Mittel ist, aus übler Laune und Selbstzweifel herauszukommen – lesen Sie bitte von oben nach unten. Und am Ende steht immerhin das Wort „heroisch“. Heldengeschichten sind heroische Geschichten von Erfolgen und Erfolg definiert sich als Ziel-Erreichung. Logisch: Je größer das erreichte Ziel, desto größer der Erfolg. Wollen Sie das etwa nicht?

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Heroische Politik

Europawahl, Landtagswahlen stehen ins Haus – wen wählen? Die meisten Leute, die ich höre, wissen es auch nicht. Wie kommt’s?

Die beste Antwort kam von einem Münchner Industriellen, mit dem ich kürzlich sprach. Er meinte, in der Politik sämtlicher Parteien fehle der Horizont.

Horizont, das sind Visionen, klare Ziele, Perspektiven. Mit Horizont würden, so meinte dieser kluge Mann, die Wähler 100%ig auch unbequeme Strategien zur Lösung unserer gewichtigen Probleme akzeptieren. So aber werde praktisch nur herumgeeiert. Merkelianische Gesinnungs-Ethik statt Verantwortungs-Ethik, eine Bundesministerin, die sich in Latex-Reizwäsche der Welt präsentiert ohne ihre eigentliche Arbeit zu machen. Bürokratismus statt Mut, Fernseh-Blabla statt Tatkraft-Politik. Bequeme Wege ohne Perspektive. Es fehlt an Vision.

Ja, man müsste sie alle abwählen oder zu einem Workshop schicken, in dem es um Kreativität und um Authentizität geht…

Selbstwirksamkeits-Erwartung braucht Ziele

Ziele und Ressourcen. Ziele bedürfen der Entscheidungen und eines klaren Willens. Klar oder nicht? Denken Sie an eine Schießscheibe. Da haben Sie das klassische Ziel. Sauber definiert, gegenwärtig, klar. Und wer treffen will, muß schießen. Selber, das macht keiner für einen. Und muß wissen, womit. Und muss treffen wollen.

Letzteres ist eine Ressource für den Weg zum Ziel.

Ein ranker, schlanker, hübscher Junge von 16 Jahren mit klugen Augen und einem offenen Gesicht zeigte sich kürzlich verwirrt. Vielfach lächelten ihn, erzählte er, Frauen so an. So komisch irgendwie. „So mitleidig irgendwie, als sei ich ein bißel doof oder noch ein Kind. Peinlich!“

Ich habe ihm folgende Deutung angeboten: „Die lächeln Dich an, weil sie Dich so erfreulich finden, und die sind gerührt darüber, dass Du so frisch und sympathisch bist.“

Das hat ihn schon ein bißchen gefreut, kam mir vor. Und das war auch eine Ressource. Eine externe. Sie wird ihm helfen, seine Ziele zu erreichen. Lob erhöht das Selbstvertrauen.