alt="Coaching München & Stuttgart: Dr. Berle-Grafik Selbstwert: Katze sieht sich im Spiegel als Löwe: es kommt darauf an, wie Sie sich selber sehen"

Identität + Mission = Ziel

Wer bin ich und für was bin ich?

Identität und Mission – was haben so hehre hohe Begriffe zu tun mit Zielen, wie geht das zu? Der Zusammenhang ist wichtig und von großer Tragweite.

Wen sehen Sie, wenn Sie in den Spiegel schauen? Eine Maus oder eine Katze oder einen Löwen? Die Antwort entscheidet letztlich über Ihr Standing in der Welt und ob das Leben Sinn macht oder nicht.

Wer bin ich und für was – das sind die existenziellen Lebens-Grundfragen. Wer sie beantworten kann für sich, hat auch Ziel-Klarheit und setzt andere Ziele, als die Oberflächen-Praktiker mit der Exel-Tabelle.

 

Meine Antwort ist, dass der Begriff „Ziel“ überwiegend falsch verstanden wird. Es gibt kleine Alltagsziele, vom Chef vorgegebene Ziele und es gibt die ganz großen, sinnstiftenden Ziele. Zu wissen, „wer bin ich“, das gibt Lebensorientierung. Das eigene „Why“ zu kennen, das gibt Sinn. Und es entscheidet, wie wir Ziele setzen und damit unser Gehirnpotential nutzen und wie wir mit Niederlagen umgehen.

Es gibt unterschiedliche Ziel-Qualitäten.

Es gibt die operationalisierten Ziele, die sich gerne in Zahlen ausdrücken. Also etwa macht jemand einen 1000-Tage-Plan für sich privat oder beruflich. In dem Plan stehen dann Umsatzzahlen und Zeiträume, in denen die Dinge zu geschehen haben. Also: 2022 habe ich  2 Millionen Euro Jahresumsatz, sagt der Selbständige, macht ein Poster oder schreibt es in eine Exel-Datei, notiert auch die Etappen zum Ziel, bebildert die womöglich, damit unser Gehirn sich das leichter merken kann. Und Strebsamkeit entwickelt, denn unser Gehirn will Ziele erreichen, das lehrt Bljuma Zeigarnik uns. Das nutzen wir für die Ziel-Arbeit beim Coaching, klar.

Warum sich manche Gehirne leider entziehen

So sagte letzthin eine Klientin, bei ihr gehe der Schuss immer, fast immer nach hinten los. Kaum setze sie sich ein Ziel, gehe die Fahrt in die andere Richtung. Also banal: Sie wurde dicker, wo sie aber dünner werden wollte. Vielleicht kennen Sie diesen Effekt auch? Das passiert, wenn Ziele nur der Ratio entspringen, Ihr Unterbewusstsein mit seinen alten Bremsklötzen aber in eine andere Richtung zieht.

Es hängt alles davon ab, wie Sie sich innerlich selber sehen.

Sehen Sie die Maus, die Katze oder den Löwen im Spiegel? Und zwar aus dem Gefühl heraus. Was glauben Sie von sich!

 

Negativ-Ziele, Negativ-Effekte

Wenn das passiert, dass Ihre Ziele plötzlich negative Vorzeichen annehmen, heißt das, dass Sie sich ein Ziel gesetzt haben, das mit anderen Zielen auf Ihrer inneren Festplatte konfligiert. Widerstreitende Ziele, innere Widersprüche … oder eben Ziel-Unklarheit auf der allerhöchsten Ebene. Die allerhöchste Ebene ist unser Gefühl von „Wer bin ich und wofür bin ich?“ – Identität und Mission eben.

Nehmen wir an, ein Mensch entwickelt in der Coaching-Zusammenarbeit für seine Identitätsbefindlichkeit das Symbol-Bild  S O N N E, dann ist allen klar: Sonne hat zu tun mit Wärme und mit Strahlen. Nehmen wir an, dieser Mensch kommt im Coaching zu der Ansicht, seine daraus abgeleitete Mission sei es, quasi als wärmendes leuchtendes Vorbild andere anzuleiten, zu beleben, zu wärmen. Dann leitet sich daraus mit Sicherheit nicht das berufliche Ziel ab, in einer Amtsstube still und leise jeden Tag Steuerbescheide zu erlassen. So eine Sonnenenergie braucht Raum. Die echte Sonne hat den ganzen Himmel schließlich, um zu strahlen.

Berufung als Ziel!

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Identität und Mission geben Sinn

So ein Mensch mit einer Sonnen-Energie will also strahlen. So ein Mensch muss also – und das tun wir im Coaching natürlich – für sich beantworten: „Wie muss mein Leben sein, damit ich strahlen kann?!“ Und jetzt wird es geradezu gefährlich, denn nun stehen Veränderungen ins Haus. Wer erstrahlen will aus der Amtsstube heraus, muss den Behördenstuhl eben verlassen. Meldet sich womöglich bei Heidi Klum an oder schreibt sich an der Universität ein, um doch endlich das Traumstudium zu studieren. Auauau, das scheint erst anstrengend, gefährlich, ist aber einzig  beglückend. Denn in dem Moment, in dem wir anfangen so zu leben, wie es unserer innersten Natur entspricht (und unsere innere Stimme es schon immer und ewig sagte), in dem Moment sind wir auf der höchsten Zielebene angekommen. Und dort sind wir glücklich. Wir fühlen uns „ganz bei mir“, das heißt authentisch, kongruent.

So können wir auch unseren Unique Selling Point ableiten:

Wenn die operationalisierten Ziele zu den höchsten Zielen nicht passen, entwickeln sich die Dinge gerne in die falsche Richtung. Die „niederen“ Ziele werden nicht erreicht. Und angenommen wir erreichen sie doch, sind wir aber nicht glücklich damit. Glück entsteht, wenn wir mit uns im Reinen sind. Das sind wir dann, wenn wir im Einklang mit unserer Identitätsbefindlichkeit leben und arbeiten.

Identität und Mission in schwierigen Zeiten

Wie gehe ich als Sonne, als Löwe oder als Pionier mit Problemen um, die mir das Leben in den Weg wirft? Wenn ich weiß, wer ich bin, gehe ich aus innerer Stärke an die Dinge heran und zwar auf meine ureigene Weise!

Ich las kürzlich, dass sich seit 2020 die Zahl der Insolvenzen in Deutschland um rund 30% erhöht hat. Das ist das traurige Ergebnis der dummen Lockdown-Politik der Regierung Merkel, die allen Unternehmern rigide in die Pläne hineinpfuschte. Hinter dieser Zahl staatlich bewirkten Scheiterns, die noch erheblich größer werden wird, verbergen sich individuelle Tragödien.

Selbstbewusste Menschen im Einklang mit sich gehen auch mit solchen Problemen anders um, als Menschen, die im Opfer-Bewusstsein leben. Sonnen, Löwen, Adler werden das Kämpfen anfangen und sagen: „So eine Politik lasse ich mir nicht gefallen.“ Nehmen wir als Vorbilder die Pflegekräfte, die lieber ihren Job kündigen, als sich einer medizinischen Zwangsbehandlung zu unterwerfen, die sie in Wahrnehmung ihrer Bürger-Freiheit ablehnen. Pioniere ziehen weiter: Viele Unternehmer und wissenschaftlich hochqualifizierte Menschen verlassen Deutschland oder habe das bereits getan: Sie ziehen, wie im 19. Jahrhundert unsere Großväter nach Amerika, aus der Unfreiheit und der drohenden Armut fort in Länder, in denen der Regierungs-Staat nicht die Hälfte des Einkommens wegsteuert. In Dubai gibt es gar keine Steuern, auf Zypern sind es 12 Prozent, auf Zansibar sogar nur 10 Prozent.

Wer gut bei sich ist, wird kreativ in der Lebensgestaltung – und bleibt jung bis ins hohe Alter!

Stark in Führung gehen

Identität und Mission zu kennen heißt: Ich gehe in Führung, ich gestalte mein Leben pro-aktiv. Heißt: ich schimpfe nicht nur rum, ich werde nicht Patient, ein Erdulder, sondern ein Agent im Leben, ein Handelnder.

Das ist das Ziel eines jeden Coaching-Mandates: Menschen aus Niederlagen und Krisen (wieder) in ihre ganz individuelle Stärke zu bringen und dann in die Lust an der Lebensgestaltung. Jeder Mensch kann auf seine Weise High-Performer sein.

Welch ein Vergnügen, wenn alle das täten und ihre Chancen wirklich nutzen würden! Denken Sie mehr und mehr positiv in diesem Sinne! Entwickeln Sie Stolz. Setzen Sie sich Ziele für Ihr Leben.

 

 

 

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