alt="wehrt Euch Angriff ist Verteidigung"

Wehrt Euch

 

Wehrt Euch, Töchter Europas (und Söhne auch)!

Zivilisation und Wehrhaftigkeit? Naja, klar, man haut nicht gleich bei jeder Provokation drauf. Aber: wie weit legt uns die Zivilisiertheit flach, macht uns zu Patienten – also Erduldern im Wortsinn, also zu – neudeutsch – Opfern? Inkompetenz, Übergriffe und Angriffe – muss man sie aushalten oder darf man sich wehren?

Eben hat mich eine Zahnärztin fast drei Stunden an ihren Behandlungsstuhl gefesselt hat, und zwar aus reiner Unorganisiertheit. Allmählich, so flachgelegt und ausgeliefert, breitete sich in mir eine Wut aus. Und mit ihm wuchs das Bedürfnis, dieser Frau das Werkzeug einfach aus der Hand zu hauen. Sie stellte sich nämlich so an, wie der erste Zahnarzt meines Lebens, dem ebenfalls die Handwerker-Eleganz hatte.

Wehrlos! Hilflos. Ausgeliefert!

Das sind sehr scheußliche Kindergefühle, die so eine Ärztin in uns wecken kann. Oder schlechte Chefs können das, und Krumme-Gurken-Bürokraten in Brüssel, Strafzettelschreiber, Nachtruhestörer, schlechte Politiker …

Aber freie Erwachsene können sich glücklicherweise wehren. Und Notwehr ist ein Naturrecht!

„Wehrt Euch!“ – Stechmücken sind schlau!

Da habe ich schon sehr gelacht, als ich die Meldungen über die Versuche von US-Wissenschaftler las, die herausfanden, dass es tatsächlich effizient ist, Stechmücken abzuwehren, herumzufuchteln wie nicht gescheit. Weil die dann andere Opfer suchen! Hahaa! Die offizielle alte Lehre, wonach das Gefuchtele nichts nütze und nur noch mehr Mücken anziehe, ist damit widerlegt! Es war auch wieder nur so eine blöde Opfer-Lehre!

Brave Lämmer werden gestochen und gebissen

Der Witz ist, dass sich die Insekten die Gerüche merken. Und jemand, der sich wehrt, riecht aggressiv und gefährlich. So dass sie wissen, die Stechmücken, dass es besser ist, sich irgendwelche braven Lämmer auszusuchen unter den menschlichen Blutbesitzern, die sich nicht wehren, so dass man sie ungestört anzapfen kann. Also: Klatscht sie ab, wo ihr sie nur trefft!

Passiver Widerstand ist für die Katz

Schon als 6-Jährige beim Zahnarzt hatte ich genau diese hilflose Wut. Er war unfreundlich grob und, so schien mir ganz deutlich, komplett unfähig. Ha, aber einmal damals, da entdeckte ich das Prinzip des passiven Widerstandes und kniff den Mund so zu, dass der dumme Arzt bloß noch dumm schaute! Das war ein Triumph mit Siegergefühl! Leider aber nicht nachhaltig. Ich musste später doch wieder hin, Kind, das ich war. Heute bin ich die Herrin im Haus und treffe Entscheidungen.

Frauen gegen Gewalt

Im Januar 2018 gab es in Kandel, wo ein junges Mädchen von einem Asylbewerber ermordet worden ist, eine erste Frauendemonstration. Unter Frauen formiert sich Zorn zum Widerstand. Fast zeitgleich mit den Meldungen über die lernfähigen Stechmücken kommen die Meldungen über die „Aufschrei-Bewegung 120 Dezibel“.

Ich habe vor zwanzig Jahren in Hamburg schon einmal erlebt, wie ein kritischer Punkt erreicht wurde und in Aktion mündete. Auch dort gab es nach jahrzehntelangem SPD-Regierungs-Schlendrian No-Go-Areas besetzt von Drogenhändlern und Süchtigen. Alle schauten weg, bis in einer S-Bahn am hellen Tag eine Frau vergewaltigt wurde. Das war der Punkt. Jener eine Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Es gab einen Aufschrei, in dessen Folge die Schill-Partei so viel Zulauf bekam, dass ein längst überfälliger Regierungswechsel stattfand. Die Stadt wurde für viele Jahre befriedet und neugeordnet.

 

Wehrt Euch gegen erlernte Hilflosigkeit

Also was jetzt: Kampf oder Flucht? Aktion oder Depression.

Angenommen, Vater und Mutter streiten. Vater rennt wütend raus, knallt die Türen. Mutter sitzt weinend am Tisch und nimmt in ihrem hilflosen Schmerz ihr verschrecktes Kind angeblich tröstend in die Arme, so dass sie zu zweit über den bösen Vater weinen können … dann kriegt das Kind erstens sehr verschobene Rollenbilder und zweitens lernt es die Hilflosigkeit. Hilflosigkeit ist Machtlosigkeit, ist dieses sehr scheußliche Gefühl.

Erlernte Hilflosigkeit korreliert mit Depression. Das heißt positiv gesagt: Menschen mit einer sehr hohen Selbstwirksamkeitserwartung werden nicht depressiv. Selbstwirksamkeitserwartung ist das Gegenteil von Hilflosigkeit und Trauer.

Wehrt Euch im Zweifelsfalle also lieber! Denn Aktion ist besser als Depression. Handeln – so das neurowissenschaftliche Grundgesetz – ist immer besser als Nichtstun. Denn Angst macht nur die eingeübte, erlernte Hilflosigkeit. Sie ist, wie sich zeigt, lebensgefährlich. Flucht ist das Mittel der unreifen Kinder. Wehrhaftigkeit das Privileg der erwachsenen Menschen.

Wehrt Euch, denn wer sich nicht wehrt, ist schneller tot

Jahrzehntelang wurde (vermutlich nicht nur) in Deutschland den Frauen geraten, sich im Falle einer Vergewaltiger-Attacke lieber nicht zu wehren. Derart, sagte auch die Polizei, komme FRAU am ehesten mit dem Leben davon. Dann, ich meine, es war in den 80er oder 90er Jahren hatte eine Kriminologin in Nordrheinwestfalen die phantastische Idee, sich die Zahlen, Fakten, Fallgeschichten einmal ganz genau anzuschauen. Ihre Auswertung ergab einen völlig anderen Befund: Das schiere Gegenteil ist richtig. Statistisch gesehen hatten tatsächlich mehrheitlich jene Frauen eine Vergewaltigung überlebt, die sich gegen den Angreifer mit allen Mitteln gewehrt und ihn in die Flucht geschlagen hatten. Sapperlot – wieviel unnötiges Leid falsche Heils- und Opferlehren doch anrichten können! Fazit: Wehrt Euch, denn wer sich wehrt, lebt länger.

Der Aufschrei

Aus Ihrer Kindheit wissen Sie das noch gut: wenn es irgendwo weh tut, schreit man laut und zwar so lange, bis es aufhört, weh zu tun. Mit dem Aufschreien zeigt man sich als Mensch und verwahrt sich gegen den Schmerz und ruft Hilfe herbei. Ich, inzwischen erwachsen und kultiviert, also vernunftgebremst, erklärt der Zahnärztin mit sacht erhobener Stimme, ich hätte jetzt genug. Das war ein zivilisierter Aufschrei. Sie spürte, es komme womöglich bald mehr, und sie konzentrierte sich endlich noch einmal zum Schlussakkord.

Wir können immer etwas tun, und je früher wir etwas tun, desto weniger ist es zu spät.

Junge Frauen schließen sich zusammen in Europa um sich selbst zu schützen, weil sie nicht Opfer sein wollen, sondern mündige stolze Staatsbürgerinnen.

Es lebe die Wehrhaftigkeit!

Ihr Wert wurde im wolleweichen Lebensgefühl des prosperierenden Vor-Merkel-Deutschland mehr und mehr unterschätzt. Sogar die Tatsache, dass es ein Naturrecht auf Notwehr gibt, geriet im trügerischen Sicherheitsgefühl der globalisierten Nachkriegszeit in Vergessenheit. Wir waren besser als unsere Vorfahren und aller Welt Freund und die Welt war herrlich bunt, cool, smart, behaglich, friedfertig. Selbst die neuerdings wieder in unseren Wäldern lebenden Wölfe sind – so eine Tierschutz-Heilslehre – friedfertig gegen Mensch und Schaf …

Was sogar Marshall B. Rosenberg anders sah

Seine „Gewaltfreie Kommunikation“, inzwischen das Credo fast aller Kommunikations- und Unternehmensberater, betrachtet Wölfe noch als die Raubtiere, die sie tatsächlich sind und lehrt: Sprecht nicht mit der Sprache der Wölfe. Sprecht mit der Sprache der Herzen! Er nannte sie „Giraffensprache“, weil die riesigen friedlichen Giraffen so große Herzen haben. Die Praxis des edlen Gedankens ist: Weichspülerei. Konflikte werden unter Teppiche gekehrt. Man tut heilig und ist unehrlich.

Und das hat Rosenberg gewisslich nicht gemeint, der seine Theorie auf dem Höhepunkt der amerikanischen Rassenkonflikte entwickelte, als es darum ging, mörderischen Hass zu befrieden, Wege zur „gewaltfreien“ Annäherung-Kommunikation zwischen Schwarz und Weiß zu finden. In unseren Unternehmen gibt es keine Gewalt, also ist der Ansatz auch völlig unangebracht. Fast möchte ich sagen: Hysterisch fahrlässig, wer den Teufel an die Wand malt und Gewalt nennt, was gar keine ist. Das ist kontraproduktiv, weil man die echte Gewalt dann nicht mehr erkennt.

 

Gefangen im Gutmenschen-Dasein

Das Leben in den europäischen Städten und insbesondere in den Städten Deutschlands nördlich der Mainlinie ist unsicher geworden. Das Joggen frühmorgens oder abends ist für Frauen seit zwei Jahren eine gefährliche Sache. Dass Menschen Frauenverachtung demonstrieren und ausleben, das kannten wir in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr. Das kultivierte Sicherheitsgefühl ist unter Merkels Einwanderungspolitik zusammengebrochen. No-Go-Areas haben sich gebildet, in denen nicht deutsches Recht mehr gilt, sondern das Recht des Stärkeren und das Religionsrecht der Scharia. Ghettos mit schockierend verschleierten Mädchen und Frauen, überwacht und drangsaliert von den Scharia-Tugendwächtern, als gebe es in Deutschland kein Vermummungsverbot. Zunehmend mehr Vergewaltigungen, Morde, Gewaltattacken und zwar gegen Deutsche und vor allem Frauen im ganzen Land. Die Gewalttätigkeit ist nach den aktuellen Kriminalstatistiken unter afrikanischen/moslemischen männlichen kulturfernen „Einwanderern“ exorbitant stärker ausgeprägt, als unter den zivilisierten heimischen Männern. Fight or Flight?

So tun als wäre nichts hilft weder beim Zahnarzt noch gegen Stechmücken.

 

 

Wehrt Euch – Ihr Christen aber, wehrt euch nicht!

Haltet die andere Wange auch noch hin! Was für eine verheerende Botschaft.

Ich hatte einen brüllenden Vater, einen sogenannten Soldatenvater. Der aufgezwungene Kriegsdienst hatte ihm die Jugend gestohlen. Als er nach 10 Jahren Krieg und Kriegsgefangenschaft ausgezehrt aus Russlands Weiten zurückkehren durfte, konnte er nur noch brüllen. Aus meiner kindlichen Sicht unverständlich und empörend. Ich war nicht ein geschlagenes, aber ein niedergebrülltes eingeschüchtertes Kind. Weinen und Zürnen war zwecklos. „Man kann nichts machen“, lernte ich. Man solle still sein und abwarten, bis „das Gewitter vorbei ist“. Und auch Jesus Christus hatte ja gesagt, so lernte ich, man solle im Falle von Attacken einfach die andere Wange auch noch hinhalten. Mir kam das paradox vor. Zu Recht.

Gefangen im Gewaltmonopol des Staates

Was tun, wenn man aber weder draufhauen noch weglaufen kann? Etwa weil einem die Heimat wichtig ist? Was tun, wenn sich eine Regierung als so unfähig und tappig herausstellt wie die Ärztin? Und einfach den Platz nicht freimachen will, obwohl es der politische Stil verlangte nach einem Ohrfeigen-Wahlergebnis.

Manche sagen, wer den Nationalstaat durch Schleifen der Grenzen hinwegfege, sei nicht tappig, sondern kriminell. Die derzeit krampfhaft an der Macht klammernde Merkel-Regierung hat jedenfalls großen Massen von Menschen Tür und Tor geöffnet, die sich im Land nicht benehmen wie dankbare Gäste, sondern wie urzeitliche Dinosaurier auf Land- und Futtersuche. Das Gewaltmonopol des Staates wackelt. Es beruht auf einem Deal zwischen Individuum und Gesellschaft. Dieser Vertrag wurde geschlossen, damit nicht ungeregelte, faustrechtliche Gewalt das Leben und damit die Gesellschaft gefährde. Der Staat wurde beauftragt, für die nötige Ordnung und Sicherheit zu sorgen, die Menschen brauchen, um friedlich zu wirtschaften und zu leben. Dafür lassen die die Fäuste in den Taschen. Die Merkel-Regierung hat diesen Vertrag gebrochen.

Wenn man nicht weglaufen kann oder will, muss man sich wehren und darf.