alt="Mercedesstern ist starke Corporate Identity"

Drum ist Corporate Identity so wichtig

Alle Luft ist raus – Corporate Identity gibt Kraft

Und plötzlich steht die Zeit still …

Kürzlich auf dem Weg zu einem Termin hinter Frankfurt meldete sich knallrot mein Bordcomputer: „Reifendruck überprüfen!“ Ohjeh, in the middle of NOWHERE der Autobahn A5.

Jaha! Jetzt bin ich ja vom Fach und weiß, dass Symptome und Signale nicht ignoriert werden dürfen … was tat ich als erstes? Ich drückte das Signal weg. Zuerst. Dann wechselte ich auf die rechte Spur, hängte mich hinter einen der LKW mit der polnischen Nummer, die unsere Autobahnen so verstopfen. Es kann auch einer aus Litauen gewesen sein oder ein Bulgare. Ich fuhr sachte 100 Stundenkilometer hinterher und das Signal in der roten Schrift kam frech sogleich immer wieder. „Reifendruck überprüfen!!“ Noch 2 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle, was für ein Glück. Immerhin fuhr das Auto ganz normal ohne holperiges Rumpeln, wie es luftleere Reifen bewirken.

Ra-Bumms-Ra-Bumms …. Ra-Bumms …. Kein Ra-Bumms, insoweit, gottseidank!

Schreck, lass nach, bitte!

Direkt vorm Klohäuschen an der Raststätte Hockenheim die Luftzapfsäule von MAHLE. Und ich mutterseelenallein, blonde Frau mit weißer C-Klasse von Mercedes. Wow. Nur Männer um mich rum. Ost-Staat-Männer mit diesen Softhosen am Hintern, die andere nur zum Training tragen, diesen kahlgeschorenen Köpfen, diesen Zigaretten in Mundwinkeln, diesen Turnschuhen. Dunkeldeutschland, eigene Welt, Hockenheim. Ich stopfte meinen Autoschlüssel an die tiefste Stelle meiner Hosentasche, startete den Kontrollgang ums Auto herum. Es gefällt mir gut, nicht mehr ganz neu, aber im Ostblock garantiert reichlich Geld wert! „Wie funktioniert diese verdammte Zapfsäule?!“ Ich hatte so eine noch nie gesehen.

Es rollte das 7-türige Familienauto aus Rottweil in die Nachbar-Bucht. Herauskletterten dicke hübsche blonde Frau, ein putziges kleines Kind, ein winziger weißer Wuschelhund und ein athletischer Familienvater, der cool sogleich den langen Schlauch der Luftzapfsäule ergriff und seine Reifen checkte. Ich schaute genau hin … nein, ich traute mich nicht zu bitten, er möge meine Reifen auch gleich noch mitmachen, denn schon kamen Frau, Kind und Hund aus dem Klohäuschen zurück. Alle stiegen ein, fuhren ab.

Ich – hilflose blonde Frau mit weißer Mercedes-C-Klasse – blieb zurück.

Ich musste aber gar nichts mehr machen mit der Luftzapfsäule, denn der Fall war inzwischen klar: Der rechte Hinterreifen sah aus wie ein Verräter, war schon so gut wie platt und zischte fies vor sich hin.

222222, ADAC!

Es dauerte fast eine Stunde, bis der Gelbe Engel mit dem Abschlepp-LKW anrollte. Ich kauerte im Auto und betrieb Sozialstudien. Hockenheim, die Ostblock-Mafia-Kreuzung? Auch eingeborene Männer von ziemlich ausgesuchter Hässlichkeit, Schlappen, Jeans, Piercings, Brillis am Ohr oder halt son Glitzerzeug … na, jedenfalls waren meine Autotüren verriegelt. Ich fror und wartete, während meine Beklemmung wuchs. Die Ungeduld auch. Ich würde enorm zu spät kommen … da, aber, jetzt plötzlich … die Wende: Ich drehte am Navi-Bildschirm, zoomte die Karte heran und – Heureka! – direkt in der Nähe, gewissermaßen greifbar, fast fußläufig – DER STERN! DER STERN! MEIN Stern!

Corporate Identity: Ich gehöre dazu und bin sicher!

Dieses unsägliche Gefühl von Erleichterung! Befreiung aus Gewissheit: „Dort in dieser Mercedes-Werkstatt wird Dir geholfen. Egal, dass Mittagszeit und Freitag!“

„Das Beste oder nichts“. Diese Botschaft kündet vom Selbstverständnis, kündet von Stolz, kommuniziert die Corporate Identity der Marke Mercedes. „Das Beste oder nichts“: Klar, der Slogan könnte auch der meine sein, weil auch ich will, dass meine Kunden bereichert werden durch Bestes, durch mich und meine Arbeit und ihren daraus resultierenden Lebenserfolg. Und natürlich kommen nur solche Kunden, die – wie ich – gegenläufige Slogans hassen. Die den widerlichen „Geiz ist geil“-Werbesatz ablehnen, genau wie ich. Die lieber mehr Geld bezahlen und das als Investition betrachten, um dafür auch Qualität zu bekommen – Lebensqualität.

Mercedes, meine Kunden und ich – wir setzen auf Qualität, auf Nachhaltigkeit und haben hohe Selbstachtung.

Heimat – da bin ich daheim

Der Gelbe ADAC-Engel war ein netter Junge, der mich und mein lahmendes Auto in 5 Minuten in die Mercedes-Heimat transportierte. HEIMAT – das ist dort, wo du willkommen bist, wo du behandelt wirst wie ein wichtiger Mensch. Das ist auch dort, wo du Hilfe kriegst, wenn es dir mal schlecht geht. Das ist dort, wo man deine Sprache spricht. Das ist auch dort, wo man nicht erst fragt, ob du auch Geld genug hast, sondern fragt „Was ist passiert, was dürfen wir für Sie tun?“

Dürfen. Nicht müssen oder sollen. Für mich ist Heimat dort, wo man Respekt bezeigt, kompetent und auf Lösung bedacht. Markentreue kommt aus Heimat-Bedürfnis. Starke Marken bieten nicht anonyme Hotline, sondern Heimat.

Genaueres dürfen Sie gerne nachlesen in meinem neuen Buch: Vielfalt und Respekt. Ein Coaching-Essay zum Begeistern. (126 Seiten, 16 Euro)

Respekt kommt aus Selbst-Respekt

Gesehenwerden, gelobtwerden, dazugehören! Das wollen wir Menschen! Das bringt uns in die Lust am Leben und beflügelt uns zur individuellen Höchstleistung – egal auf welchem Gebiet. Der Mercedes-Stern ist ein Lebensrad – wussten Sie das? Ein Lebensrad oder Swastika ist ein starkes Vitalitäts-Symbol aus vorchristlicher Zeit, vertreten in allen Kulturen dieser Welt.

Ich bin fest davon überzeugt, das der Erfolg der Marke Mercedes mit diesem starken Symbol zusammenhängt. Ein Lebensrad gibt Menschen aller Kulturen Hoffnung: Es geht immer weiter. Es dreht sich, auch wenn es momentan schwer scheint und aussichtslos. Das Lebensrad dreht sich und wir drehen mit und Stillstand gibt’s eigentlich im lebendigen Leben sowieso nicht! Was für eine starke Botschaft, starke Corporate Identity, oder? Was meinen Sie?

Ich kaufte zwei neue Winterreifen. Ich bekam Kaffee mit Keks, freundliche Worte, spannende Geschichten zu hören von anderen wartenden Kunden und konnte nach 45 Minuten „genesen“ wieder vom Hof und gestärkt und erleichtert zu meinem Seminar fahren.

Corporate Identity: So bin ich!

Wenn Sie wissen wollen welche „Corporate Identity“ Sie haben, dann rufen Sie mich an! Reden wir mal drüber, was ich für Ihre Stärkung tun kann. Menschen, Teams, Firmen, Staaten müssen klare Worte und Symbole finden, die Selbstbild, Selbstverständnis ausdrücken, so dass die passenden Lebenspartner, Freunde, Kunden, Partner und Nachbarn zusammenkommen. So entsteht wärmende Lebensqualität. Und zwar nur so.