alt="Coaching München & Stuttgart: Dr. Berle. Foto einer Ölspraydose für Seelenklempnerei"

Dr. Berle Seelenklempner

Hirn-Mechaniker / Seelenklempner

Der Klempner kam und erinnerte mich daran, dass ich Seelenklempner bin! Die schöne Terrassentür der neuen Wohnung klemmte erst, dann klemmte sie mehr, dann hakte sie und zwar fest. Mitten im schönsten Frühherbst war die Dachterrasse ausgeschlossen! Der Fensterbauer kam. Er ruckelte hier, hebelte dort, drückte, zog und rüttelte. Sagte: „Oh, oh, schwieriger Fall!“ Ruckelte, drückte und hebelte weiter, bis endlich die Tür sich den Ruck gab und wieder aufging. Dann beschaute er sich das ganze mechanische Regelwerk, schraubte hier ein wenig, klopfte dort, erbat das Caramba-Öl, das ich mir vor Jahrzehnten gekauft habe zum Preis von DM 5,95, als ich Besitzerin eines Renault 4 war, bei dem immer wieder festgefressene Schrauben lockergeölt werden mussten.

Sesam öffne Dich!

Die Tür – sie ging plötzlich wieder auf! „Tja“, sagte der Fensterbauer, „alles eine Frage der richtigen Pflege und der richtigen Einstellung.“ Und erzählte die Geschichte jenes Hausbesitzers, der vom Einzug ins neue Haus an eine Schiebetür hatte, die beim Öffnen aus den Befestigungen fiel. „Bitte nicht öffnen“ – so ein Schild klebte an dieser Tür. Jahrelang bereits! So ewig, dass die Hausbewohner sich schon daran gewöhnt hatten. Der Fensterbauer schaute sich die Sache an, erzählte er, machte dies, machte jenes und – voilà – plötzlich funktionierte die Tür. Der Hausbesitzer war überglücklich! Kein Problem mehr da! Endlich Bewegung, Freiheit, Wohlgefühl!

Die richtigen Einstellung

„Die Dinge müssen eben zum Funktionieren von Anfang an richtig eingestellt sein!“ sagte der Fensterbauer. Ja. Genau. Das ist eben Mechanik. Und beim Menschen mit seiner komplexen Hirnmechanik ist das auch so: Kinder, die „gut gezogen“ sind, die also liebevoll gehegt und gepflegt werden, die sind von Anfang an „gut eingestellt“: Sich selber gegenüber, dem Leben gegenüber. die haben Stolz und Selbstbewusstsein und Vertrauen, dass sie was schaffen können. Das sind die Grundeinstellungen, die Menschen brauchen fürs Glück.

Die richtige Wartung

„Wenn so eine Mechanik wie die Tür nicht gepflegt wird, dann hakt sie erst, dann hängt sie fest. Und wenn man dann Gewalt anwendet, ist der Schaden riesig – Sie müssen eine neue kaufen für Tausende von Euro.“ Sagte der Fensterbauer. Wie weise! Denn die Sache ist übertragbar auf uns Menschen.

Seelenklempner hält vital

Die meisten Menschen ignorieren es erstmal, wenn im Leben etwas nicht funktioniert. Das merkt man daran, dass das richtige Wohlgefühl fehlt. „Man muss eben Kompromisse machen!“ ist einer der beliebten Durchhaltesätze. „Zähne zusammenbeißen!“ ist ein anderer. Dann geht es genau so, wie mit der Türmechanik: es klemmt, es klemmt immer mehr, dann nimmt man Alkohol, Koks oder Medizin, um durchzuhalten, dann reagiert der Körper mit Symptomen: Herzrasen, Kieferknirschen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Magenweh, Verdauungsprobleme undsoweiter. Die Symptome werden entweder in der Regel wiederum ignoriert oder mit pharmakologischer Gewalt bekämpft. Dann wird der Körper krank.

Caramba für die Seele

Vermeidbar ist diese hirnmechanische Zwangsläufigkeit durch Selbstliebe. Die liebevolle Einstellung uns selber, der Selbstrespekt, führt dazu, dass wir den Dingen ins Auge schauen. Das ist der Rostlöser für die Seele. Unwohlsein, Unglück, Missbehagen und körperliche Symptome sind Signale aus dem individuellen Selbsterhaltungssystem. Aufforderungen, innezuhalten und genau hinzuschauen, an welcher Stelle des Systems es hakt: Wo das wahre Problem liegt, das wir lösen können, sobald wir es entdeckt haben, so dass die Symptome des Unwohlseins verschwinden. Selbstliebe führt Menschen dazu, rechtzeitig den Seelenklempner für eine gescheite Wartung aufzusuchen, ehe das ganze System zusammenbricht.

Finden Sie sich etwa nicht gut genug fürs Glück?