Coaching gegen Probleme

 

Symptome sind keine Probleme

Ihr Rückenweh halten Sie für ein Problem, es ist aber lediglich ein Symptom dafür, dass Sie Stress haben. Oder manche Menschen erleben Pech, Pleiten und Pannen in Serie und halten das für ihr Problem. Dahinter steckt aber eine Ursache, und die ist das eigentliche Problem. Vermutlich sind solche Menschen in einem Verhaltensmuster gefangen, das seine Ursachen in der Kindheit hat und durch irgendeinen Trigger im aktuellen Leben entflammt worden ist.

Im Coaching befassen wir uns nicht mit den Symptomen, sondern wir lösen die Probleme, die die Symptome verursachten. Wir gehen den echten Probeme auf den Grund und entwickeln von da aus Lösungen, Ziele, Wege. Dann ist Schluss mit der Angst.

Probleme lösen kann man, sofern …

… man sie erstens wahrnimmt und zweitens auch versteht, um was es wirklich geht. Daran scheitern die meisten Menschen schon. Die meisten stecken den Kopf in den Sand, wenn  … die Kinder verrückt spielen … die Frau … der Mann verrückt spielen …. der Chef… oder die Kollegen … oder der Nachbar plötzlich diesen Hund hat, der andauernd jault. Die meisten Menschen denken erstmal: Das legt sich wieder.

Wenn es sich aber nicht legt, dann fangen wir an, das ändern zu wollen, was wir für das Problem halten: wir überlegen, wie wir den Hund vergiften können. Das wäre eine klassische kurzsichtige Symptombehandlung. Immerhin: ein erster Schritt! Denn:

Mit der Wahrnehmung fängt die Lösung an!

 

Probleme führen zu Lösungen

Wenn wir uns die Wortherkunft anschauen, erkennen wir sehr schnell, warum das so ist.

Es ist eine griechische Wortherkunft. Das Wort Problem kommt von Diaballein und Proballein. Beides heißt: durcheinandergeworfen und hingeworfen. Also ist ein Problem ein Durcheinandriges, ein In-Unordnung-Geratenes, das uns von irgendwoher in den Weg geworfen wurde.

Mir fiel beim Lesen der Fahrlehrer Huber aus Freiburg ein: „Vorsicht bei Bällen. Hinter jedem Ball, der Ihnen in die Bahn geworfen wird, könnte ein Kind gesaust kommen!“

Das war sehr klug gesagt von ihm, weil Sie das ganz genau so machen müssen, wenn Ihnen von irgendwoher so ein Problem in den Weg geschmissen wird: Sie müssen erstmal bremsen, dann durchatmen (weil Sie ja einen Schreck bekommen haben), dann gucken, was da ist.

Mit dem Hinschauen fängt die Lösung an!

Anders gesagt: Wer heute den Kopf in den Sand streckt, knirscht morgen mit den Zähnen! Aber weiter kommen wir, sobald wir das vermeintliche Problem als Warnsignal betrachten dafür, dass eine tiefere Problematik dahinter steckt. Und diese ist das eigentliche Problem, das gelöst sein will.

Ich kann das Problemauflösen inzwischen wirklich sehr gut, weil ich Probleme seit der Kindheit hasse. Ich hatte reichlich davon, weil und meine Eltern, Großeltern … fast alle Erwachsene andauernd irgendwelche Probleme hatten. Und sie klagten und jammerten und beteten zu Gott … das schien aber nicht zu nützen. Das ärgerte mich und so führte mich der Lebensweg dahin, wo ich die geeigneten Werkzeuge zum Problembeseitigen fand.

 

Symptome sind Alarmzeichen

In meiner Kindheit gab es noch zuweilen „Alarm“.

Auf den Dächern der Häuser waren Sirenen angebracht, die manchmal entsetzlich aufheulten und einen Angstteppich über die Stadt legten. Das war sehr unangenehm. Hintergrund war der Kalte Krieg, der Ost-West-Konflikt, das Aufrüsten der politischen Blöcke und vor allem das, was die Russen da womöglich hinter ihrem „Eisernen Vorhang“ anstellten. Damit die Menschen sich schützen würden können gegen etwaige Bombenangriffe aus Richtung Ost, gab es die Sirenen auf den Dächern und wurden diese regelmäßig getestet.

Die ganz alten Menschen, die noch den Weltkrieg miterlebt hatten, kriegten immer sehr bleiche Gesichter dabei und sie zogen den Kopf ein wie Schildkröten.

Erwachsene mit Angst! Das war das, was mir Kind Angst machte! Das schien mir wirklich gefährlich zu sein und das war auch der Knackpunkt. Der Alarm war bloß das hörbare Zeichen für sehr viel Angst bei den Erwachsenen!

Inzwischen weiß ich dies:

Hinter fast allen Symptomen, die Menschen zu mir ins Coaching führen, steckt letztlich eine Angst … nicht gut genug zu sein … die Angst vor dem Nichtgeliebtwerden … zu versagen … das Leben zu vergeigen …

Angst ist immer das eigentliche Problem!

Wenn ich überlege, was meine Mandanten so plagte in den letzten Jahren:

  • Frau/Mann weggelaufen – Einsamkeit, Angst
  • Angst vor der Prüfung – Selbstzweifel, Angst
  • Angst vor dem Präsentieren und Redenhalten – Selbstmisstrauen, Angst
  • Degradierung im Job – Angst und Selbstzweifel
  • Karrieresprung – Versagensangst, Selbstzweifel, Angst davor
  • Mobbing – Minderwertigkeitsgefühl, Angst
  • ich könnte die Liste fortsetzen, bald würden Sie einschlafen beim Lesen, denn es würde sich so oder sinngemäß alles wiederholen …

Etwas plagt auch Sie, denn sonst hätten Sie nicht nach meiner Seite gegoogelt. Spüren Sie mal hin, denken Sie nach: Was war es genau, das Sie herführte? Was belastet Sie, was macht Sie unglücklich?

Was ist Ihnen in den Weg geworfen worden?

Egal was: Verstehen wir so ein Ding als etwas in den Weg Geworfenes, dann liegt es im wahrsten Sinne doch sehr nahe, nicht lange zu jammern, sondern den Weg zu suchen, das Hingeworfene zu bearbeiten. Immer geht es nicht um das OH WEH, sondern um das OH, WIE.

 

Coaching gegen Probleme

Manchmal ist es natürlich auch so, dass einem die Problemlösung schnurzpiepegal ist. Weil man einfach Wut hat, trauert, völlig erschöpft ist.

Das Schimpfen und Weinen ist natürlich keine Problemlösung, aber eine Ressource. Psychohygiene, Befreiung, rechtshirnlerisch. Also schimpfen wir halt manchmal sinnlos und fluchen sogar. Bis wir lachen müssen am besten. Und dann die Lösung erkennen!

… ich weiß, ich weiß, es gibt riesige, tödliche Probleme, fast überwältigende existenzielle Probleme, ja.

Und aber auch da geht es ums WAS und ums WIE. WAS ist genau los und WIE löse ich es. Und – ja, auch – WER hilft mir womöglich.

WIE komme ich vom Leid zum Handeln. Dabei helfe ich Ihnen gerne. Ich mache Probleme weg – alle.

Außer die medizinischen, für die Sie besser zu Ihrem Arzt gehen.