Coaching München & Stuttgart: Dr. Berle. Continuity, Inneres Kind

Resilienz-Psychologie

… macht Persönlichkeit!

Resilienz heißt Widerstandsfähigkeit und ist eine der machtvollsten Ressourcen für einen Coach. In der modernen Psychotherapie und im psychologischen Persönlichkeits-Coaching werden Traumata und Schockerlebnisse unter anderem dadurch überwunden, dass der Therapeut und der Coach in den betroffenen Klienten das Bewusstsein aktiviert für jene kraftvollen Seiten und Eigenschaften, die er oder sie erworben bzw. in sich ausgebildet hat, indem er oder sie belastende Erlebnisse überwunden hat.

Deswegen sage ich: Bei mir wird niemand krank geredet.

Sondern alte Verstrickungen, unzuträgliche Prägungen, Schocks aus der Kindheit können durch die wunderbare Wandlungsfähigkeit unserer Gehirne tatsächlich aufgelöst werden! Als würden wir einen Film bearbeiten, können wir solche unzuträglichen Prägungen, Alt-Programme quasi bearbeiten, wenn sie durch aktuelle Lebensereignisse angetriggert, aus dem Unterbewussten wieder emporgezogen werden und uns in alte Gefühlszustände der Kinderzeit zurückzukatapultieren scheinen, so dass wir uns wieder machtlos fühlen wie dazumal und vor uns selber erschrecken.

Es werden im psychologischen Coaching nicht Traumata vertieft, wie es bei alten therapeutischen Methoden, insbesondere der Psychoanalyse, geschehen ist. Nein, es werden die hellen Seiten eines traurigen Kinderlebens hervorgeholt und zum Strahlen gebracht. Was hat so ein trauriges Kind nicht für eine Durchhaltekraft entwickelt, indem es die inkompetenten, vielleicht depressiven Eltern etwa bis zum Abitur ausgehalten hat – so lange?!

Schuldhammel Eltern?

Nein, sicher nicht. Beim Coaching geht es niemals um Schuldzuweisungen, sondern es geht um das Verständnis von Kausalitäten. Ursache-Wirkung-Zusammenhänge erhöhen das Verständnis für die eigene Situation und führen mithin zu dem, was ich Ich-Loyalität nenne. Denn Kinder legen beispielsweise Inkompetenzen, Ungerechtigkeiten, sogar seeelische, körperliche Vergewaltigungen durch die Eltern in der Regel nicht diesen Eltern, sondern sich selbst zur Last. Kinder hängen so sehr von den Ernährern ab, dass sie sich schlichtweg nicht vorstellen können, diese täten irgendetwas aus Unfähigkeit und/oder Bösartigkeit. Kinder denken, sie selber seien irgendwie böse, also schuldig. Das ist – sagen wir – eine Fehlprogrammierung, die sich bis ins Alter durchziehen kann als Neigung zu Depression und Selbstzweifel.

Superman! Selbstwirksamkeitserwartung hält gesund.

Ungesund ist dagegen mangelndes Selbstvertrauen, das immer mit einer geringen Selbstwirksamkeitserwartung verbunden ist, welche die Symptome der „Depression“ hervorbringt. Wenn Sie beispielsweise nie das erreichen, was Sie wollen oder sich selber für notorisch mutlos und unfähig halten, bei Konflikten, Mobbing und ähnlichen Angriffen auf Ihre Integrität eher zurückweichen, als dass sie sich wehren würden, hat dies in Kränkungen der Kindheitszeit seinen Ursprung. Das müssen sie sich also nicht länger vorwerfen, sondern das sollten Sie mit sachkundigem Beistand auflösen. Wenn Sie emotional „zu“ sind, keinen an sich heranlassen, keine Liebeslust, keine Freude empfinden, am liebsten flüsternd durchs Leben schleichen, damit Sie keiner sieht, wurzelt das ebenfalls in Kindheits-Erlebnissen abträglicher, respektloser Art. Man kann diese Dinge aus dem Unterbewusstsein herausangeln und dann in den richtigen emotionalen Zusammenhang stellen, so dass Sie frei werden für angemessene, erwachsene Selbsteinschätzung und folglich auch Handlungen. Dann sind Sie in ihrer Macht, wie ich das nenne. Dann glauben Sie auch, dass das, was Sie wollen machbar ist und dass Sie das können. Und das steht Ihnen doch wohl zu, oder nicht?

Resilienz ermöglicht Verglückung

Mich etwa haben meine lebensenttäuschten, streitenden Eltern damals auf die Idee gebracht, mich in der Schutzzone meines kleinen Kinderzimmers mit Überlegungen zu befassen, wieso Menschen überhaupt streiten, und was sie andererseits bräuchten, um Frieden zu halten, um in Liebe zu leben. Und wieso das den einen zu gelingen schien, anderen aber nicht. Ich merkte schon früh, dass alles Verhalten Ursachen hat und früh hatte ich den Verdacht, dass man eigentlich bei fast allem Abhilfe schaffen kann oder könnte. Ich hatte also früh zumindest eine sehr starke Selbstwirksamkeits-Absicht. Um die umzusetzen, wurde ich Klassensprecherin, Schulsprecherin, hat mich immer die Politik interessiert, habe ich auch in der Literatur nach Antworten gesucht. Deswegen habe ich Soziologie studiert und Geschichtswissenschaft, Pädagogik, später noch Psychologie. Deswegen wurde ich also letztendlich das, was ich beute bin: Coach, Fachfrau für die Verwandlung, Verglückung unglücklicher Umstände, Verwandlung von Verzagtheit in Glück und Kraft. Beim Coaching finde ich mit meinen Klienten ihre verborgen gewachsenen Überlebensfähigkeiten und -Strategien heraus. Das zu erleben, macht jeden automatisch ganz schön stolz und ändert die ganze Weltsicht.