alt="COACH DR BERLE Coaching für Freude"

Coaching für Lebens-Freude

„Was ist eigentlich Freude?“

[Googelt man das Wort Freude, findet sich tatsächlich ganz weit oben ein Zeitungsartikel mit dieser Überschrift „Was ist eigentlich Freude?“ …. wissen es viele nicht mehr? dann wird es allerhöchste Zeit, dass wir uns auf die Suche machen …..]

Der 32-jährige Klient legt die linke Hand genau in die Mitte seiner Brust und sagt „Hier, dieses gelbe Strahlen!“.

Eine Mutter von drei Kindern und Künstlerin beschreibt Freude so: „Es gelingt, es ist wie ein herrlicher Tag!“

Eine Definition von Freude auf der visuellen Sinnes-Ebene. Eine Definition von Freude auf der kinästhetischen, der Gefühlsebene.

Akustisch erkennt man Freude …. naja, Sie wissen das oder erinnern sich zumindest daran … Freude zeigt sich am lauten Lachen. Kinder wälzen sich sogar auf dem Boden vor Freude. Manche Menschen brüllen geradezu vor Lachen und klopfen sich auf die Schenkel … jaja, das ist ein unglaublich herrliches Gefühl, diese Freude: strahlend, leicht, hell, ungezügelt, umbremsbar. Es ist wie ein herrlicher Tag und wie Hüpfen und Springen und reiner Jubel.

 

Goldmacherei macht Freude: Selbst-Coaching-Übung.

Also am einfachsten ist es, Sie erinnern sich schnell mal, wie das war, als Sie sich „herrlicher-Tag-mäßig“ gefreut haben. Oder als die Strahlen aus Ihrem Herzen herausbrachen wie auf diesen Jesus-Bildern in Barockkirchen … oder als Sie laut loslachten oder gar kreischten und schrien vor …. F R E U D E …. dazu dürfen Sie sich ganz einfach ein klein wenig Zeit nehmen …. in Ihr Leben hineinschauen, zurückschauen … und wenn Sie aktuell noch so übellaunig, missmutig, zornig, enttäuscht und erschöpft sein sollten …. Sie können Ihre Gefühle wandeln! Es ist einfach so, dass Gefühle ratz-fatz getaktet sind. Sie lassen sich im Nu ändern.

In meinem ersten Coachingbuch „Kurz & Gut. Problemwegzaubern für Einsteiger“ nenne ich das „Goldmacherei „(Kapitel 4, Seite 46).

Das ist natürlich nicht ganz so leicht, wenn wir Liebeskummer haben oder Chef-Kummer oder wenn jemand den Job verloren hat oder wenn wir durch Krankheit oder die alten Eltern mit dem Tod konfrontiert werden.

 

Hilfe in der Lebens-Krise

Jailbreak zur Freude: Bericht aus der Coaching-Werkstatt

 

In einem aktuellen Boxenstopp habe ich dies erlebt und bewirkt:

Die Klientin, Mitte 50, hochgebildet und intelligent, eine auffallende und gut aussehende Frau, hatte mich angerufen, weil sie keine Wege mehr sah. „Ich habe nur Pech. Nichts gelingt mir mehr. Ich werde immer trauriger. Eigentlich bin ich schon total verzweifelt.“ Und, so berichtete sie beim ersten Coaching-Treffen, sehr schlimm bei allem sei, dass ihr das niemand ansehe. Alle hielten sie für total erfolgreich, stark und selbstbewusst. „Und niemand“, sagte sie weinend, „glaubt mir, dass ich allein lebe, Single bin. Kein Mensch hält das für möglich. Wie soll ich denn so einen neuen Partner finden!!??“ Sie fühlte sich wie gelähmt.

Wo liegt der Hase im Pfeffer?

Wir wandten uns der Kindheit der Klientin zu und studierten sie aus der historischen Distanz heraus, als betrachteten wir einen Film. Wir notierten wesentliche, als belastend empfundene Stationen bis hin zur Geburt, welche katastrophal, fast tödlich verlief. Die Klientin war als Baby bei der Geburt steckengeblieben. Auch die medizinischen Helfer warteten. Sie warteten und warteten bis die Herztöne des kleinen Mädchens aussetzten. Erst da griffen sie energisch ein: Das Kind erlebte seine Geburt als Herausgerissenwerden mit eisernem Griff, eine Zangengeburt. Ja, es ist möglich, sich an Geburtserlebnisse zu erinnern. Sie sind ja in den tieferen Schichten unseres Bewusstseins gespeichert: diese Geburt war eine der traumatischen Sorte für Mutter und auch fürs Kind.

Alles Unglück der Kindheiten

Sie glauben nicht, wie viele Menschen in der Kindheit unglücklich waren. Ich komme mir bei den Coachings oft vor, wie eine Anwältin ehemaliger Kinder. Kindheit ist von Null bis zehn. In dieser Zeit finden die Prägungen statt. In dieser Zeit entscheidet sich, ob wir leicht durchs Leben gehen werden oder als belastete (und belastbare) Kämpfer.

Manche Kinder erleben schwerste Misshandlungen, Schläge, sexuelle Attacken und ähnliches – und überleben sie. Andere Kinder erleiden vermeintlich harmlose Klein-Traumata schlichtweg durch emotionale Unfähigkeit der Eltern. Emotional inkompetente, verunsicherte Eltern haben nicht die Stärke, ihre kleinen Kinder mit Herz und Hirn wahrzunehmen und gebührend zu hegen und zu pflegen. Das braucht Seelenstärke, Liebe, Zeit und Vertrauen ins Leben.

Wandlung

Ich fragte meine Klientin, wie dieser Film ihrer Kindheit und Jugend, den wir da anschauten, heißen würde, wäre es tatsächlich ein Film. „Das wackere, wartende Mädchen!“ sagte sie. Ein genialer Titel, finde ich.

Er gibt zum einen eine ausgeprägte Charaktereigenschaft der Klientin wieder, nämlich ihre kämpferische Wackerheit. Erworben aus Sicht der Resilienz-Psychologie durch die Auseinandersetzung mit vielen widrigen Umständen.

Devise: „Was dich nicht umhaut, macht dich stark“.

Zum andern zeigt der Titel das Hauptproblem einer Kindheit: Das Warten. Die Klientin hatte ihr Leben lang immer wieder das lähmende und in Verzweiflung mündende Gefühl, zum Warten gezwungen zu sein. Durch irgendetwas, irgendwen, einen Zauber vielleicht? Etwas absolut Unerklärliches jedenfalls. Etwas Ausbremsendes, es kam ihr vor wie schwarze Magie. Denn „das Warten“ steht eigentlich ganz im Gegensatz steht zu dieser Wackerheit, die sie zu einer sehr erfolgreichen Frau gemacht hat.

Die Erlösung

Was, welche Eigenschaft, Fähigkeit, welche emotionale Komponente, fragen wir, hat im Geburtserlebnis gefehlt. Oder andersrum: durch welchen Faktor wäre die Geburt für Mutter und Kind leicht verlaufen und glücklich? Der Klientin fällt als erstes die große Lebensangst ihrer Mutter ein.

Angst – erzeugt durch Armut, Kriegs- und Gewalterfahrung und auch durch eine vorangegangene Fehlgeburt.

Was ist das Gegenteil von Angst, fragten wir uns. Und hier beginnt das Veränderungs- und Lösungsspiel, das die moderne Psychologin auf dem sicheren Boden des Wissens aus den Neurowissenschaften spielen kann: wir können natürlich nicht die Fakten unserer Biografie ändern. wir können aber die Gefühle ändern, die wir mit den (harten) Fakten verbinden, indem wir den Trick einsetzen, unsere Erinnerung umzubauen. Und zwar so, dass Stärke anstatt der Schwäche entsteht.

Das Gegenteil von Angst ist Zuversicht, und die wächst auf dem Boden des tiefen, satten Vertrauen ins Leben.

Brainwash

Wer in einer Trauer-Befindlichkeit oder Trauer-Trance vor sich hin kümmert, dem kann es nicht schaden, wenn man diesen Zustand durch eine Glücks-Befindlichkeit ersetzt. Oder was denken Sie?

Brainwash gibt den Dingen des Lebens eine neue, gedeihlichere Bedeutung, das ist alles. Dies geschieht durch spezielle Gedankenübungen und auch – bei meinen Boxenstopps – durch intensive, häufige Telefoncoachings.

Was, fragte ich meine Klientin, ist für Sie ein Inbegriff von Vertrauen. Ein Bild, ein Symbol? Ihr fiel einer Ihrer Lehrer ein, dem sie hundertprozentig vertraute. Schon bei der Erinnerung strahlte sie! Und mit diesem Strahlen begannen wir, den in der Erinnerung gespeicherten Film ihrer Geburt und Kindheit zu verändern! Eine Mutter, ein Vater, strahlend und voller Vertrauen … ja, sagte die Klientin, dann hätte sich meine Mutter über ihre Schwangerschaften gefreut! Die Eltern hätten sich einander vertrauensvoll liebend zugewandt, die Mutter hätte womöglich komplikationslose Geburten erlebt, wäre eine glückliche hegende, pflegende starke Mama geworden, hätte auch ihrem Mann Vertrauen geschenkt …. die Familie wäre eine glückliche Familie gewesen ohne Hader und Streit, voller Zukunftszuversicht und Gestaltungsfreude. …

„Ich wäre ganz von alleine ein freudiger Mensch geworden!“ jubelte die Klientin.

Leben mit Freude

An diesem Wendepunkt ist es – ganz klar – wichtig, die neue freudige Energie zu speichern, zu nähren, wachsen zu lassen. Nicht, dass das eintrainierte Alte wieder Oberhand gewinnt. Weil die neue Befindlichkeit, sofern sie eingeübt wird, dem Leben einen neuen Dreh geben wird: neues Denken, neues Verhalten, neue Lebens-Strategie, neue Erfolge, neues Glück.

Die Klientin hat nun ein neues Ziel: Leben in Freude und Freudigkeit!

Ein hohes und großes Ziel, das natürlich operationalisiert werden will. Die ersten Fragen, die wir im Sinne von Erfolgsorientiertheit beantworteten, waren:

  • Was behindert im aktuellen Leben die Freudigkeit und muss verschwinden?
  • Was muss und darf sich ändern … schnell, mittel- und langfristig?
  • Was kann die Klientin aktiv tun, um Freude in ihr Leben zu bringen?
  • Welche Unterstützung braucht sie, um diese neue Sicht der Dinge quasi einzuschleifen im Kopf und die Veränderung zu erhalten, zu verfestigen.

Im Coaching werden wir immer mehr Strategien guten Lebens entwickeln. Und im engen Kontakt des Boxenstopps werde ich als Beraterin und Prozess-Vertraute meinen Teil beitragen, die neue positive Erfahrung durch viele und intensive Gespräche zu verankern.

„Die Strahlen der Sonne vertreiben die Nacht.“ Hielt Mozart in der Zauberflöte sehr richtig fest. Richtig: wenn das Leben dunkel scheint, muss man Wärme und Licht reinbringen, so dass es hell wird und sich Freudigkeit ausbreiten kann wie ein herrlicher Tag.

Schon beim „kleinen“ Boxenstopp-Espresso, der halbjähriges Coaching beinhaltet, kommen in der Regel 30 Stunden Gespräch zusammen. Das ist genau der massive Energie-Schub, den wir brauchen, um alte Muster abzulegen und nachhaltige Veränderung, Verbesserung ins Leben zu bringen.