Aus Fehlern lernen

 

Geht das, stimmt das überhaupt?

Fehlerkultur: Kann man aus Fehlern lernen? Kann jeder aus Fehlern lernen? Wenn Ja, wie kann man aus Fehlern lernen?

Es ist seit diesem Dienstag der Merkur rückläufig, sagen die Astrologen. Eine gute Zeit, so sagen sie, mal wieder in die Bücher schauen, Fehler zu betrachten, Bilanz zu ziehen, in der Absicht zu lernen.

Aber, nee, klar, das lieben wir nicht sehr, dieses Zurückschauen, diese bilanzierende Selbstkritik, obwohl ja alle Welt modernerweise von der Kunst des Scheiterns schwärmt und vom Wert der guten Fehlerkultur. Lieber gehen wir Biertrinken und Eisessen bei dem schönen Wetter.

Chillen und Kopf in den Sand

„Lebe im Jetzt!“ lautet ja ein anderer gehypter Rat. Lass Putin Putin sein, Biden Biden und Baerbock sieht doch ganz goldig aus, auch wenn sie unehrlich war, manchmal wunderlich haspelt und bald die Heizung kalt bleibt wegen der schlechten Politik.

Ich frage mich schon, warum solche Leute überhaupt gewählt werden und nicht gestürzt. Aber vielleicht werden wirklich die Wahlen gefälscht? Dann wäre das der Fehler, der korrigiert werden könnte.
Nee, jetzt, wie böse: Man muss doch einfach die Dinge poooositiv sehen, dann wird das schon. Sagen viele, ohne dass es wirkt.

Es wirkt nicht, weil das angebliche POSITIV schlichtweg Selbstanlügen ist.

Echtes positives Denken ist Zieldenken und findet Möglichkeiten!

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Nur mit Ehrlichkeit kann man aus Fehlern lernen

 

In Fehlern liegen Chancen! Man muss die Fehler erkennen und akzeptieren als solche. Leute, die sich alles schönreden, werden nicht aus ihren Fehlern lernen, weil sie sie ja nicht akzeptieren. Was nicht ist, hilft nicht. Wie halten Sie es damit?

Seien wir mal ehrlich, ok?

Warum ist Ihre Ehe gescheitert? Wenn Sie sagen „Weil der Mann ein Muttersöhnchen und Narzisst war!“ – dann stehen Sie auf der falschen Seite und werden nichts lernen. Lernen werden Sie nur, wenn Sie in den Spiegel schauen und sagen: „Was habe ich falsch gemacht, was sind meine Anteile?“ Damit verbindet sich die Frage: „Was hätte ich gebraucht, um es besser zu machen?“ Welche Eigenschaften haben Ihnen gefehlt, die Sie vielleicht heute haben und die Sie heute – mit etwa meiner Hilfe – lernen und wachsen lassen könnten.

 

Hinfallen, Krönchen richten, aufstehen

Das heißt: Verantwortung übernehmen. So wie es der Naturwissenschaftler tat, den ein neuer Chef trotz der langen Betriebszugehörigkeit hinausmobbte. Der 50-Jährige nutzte die Abfindung unter anderem für ein Coaching und erkannte: Er hätte selber kündigen müssen und zwar längst. „Ich habe das Schießen nicht gehört, ich hatte mich mit dem Status Quo angefreundet.“
Der Mann hatte nur noch funktioniert, keine Ansprüche mehr gestellt, geduldet, dass Jüngere an ihm vorbeizogen aus Mangel an Selbstwertgefühl.
Das haben wir geändert.

Und Schluss mit Jammern und Schimpfen

„Wer mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selber!“
Leute, die notorisch andere beschuldigen, wenn sie das Leben nicht auf die Reihe kriegen und die Heizung einfriert, die werden nicht aus ihren Fehlern lernen. Also die Stammtischbrüder etwa, die auf Twitter und sonstwo rumjammern und schimpfen.

Oder diese junge Frau, die mich anrief und sagte, der Ex-Partner sei ein Narzisst und Mafioso und gewalttätig und jetzt wolle er ihr sogar das gemeinsame Baby wegnehmen. Das „Baby“ ist anderthalb Jahre alt und wird von der Mutter noch gestillt, weil es sonst schreie, sagt sie. Eine Opfer-Geschichte ohne Selbstkritik. Auf meine Frage, was sie denn getan habe, um womöglich die Ausraster des Mannes zu provozieren, sagte sie, da in dem Dorf in Apulien habe ein anderer Mann seine Frau erschossen sogar.

Wenn neurotische Beziehungsmuster regieren, kann nicht aus Fehlern gelernt werden.

Was brachte die Frau dazu, sich auf so einen Mann einzulassen. Diesen Frage müsste sie sich stellen, um aus den offenbaren Fehlern zu lernen. Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass sie Selbstverantwortung übernähme. Ich habe ihr geraten, nun zu beginnen, sich selber gut zu nähren. Sie will Zuflucht in einem Frauenhaus suchen.

„Wer große Probleme hat, ist ein Versager!“ Ich habe mich in meinem neuen Tiger-Buch mit dieser kecken Behauptung von Wolfgang Grupp auseinandergesetzt. Kaufen, mehr lesen ab Seite 88 ff!

Die Angst vor dem Fehler erzeugt Wiederholung und schlechte Laune

Die Fehler-Angst erzeugt neue Fehler. Es wirkt die Self-Fullfilling Prophecy.

„Bloß keine Fehler mehr machen, bloß nicht scheitern, bloß nicht wieder reinfallen!“
Unser Gehirn liebt Wandel, liebt Befehle, versteht aber nicht die Negierung. Versteht hier nur: „Bloß wieder reinfallen!“

Denken Sie nicht an den rosa Elefanten! Sie werden sofort merken, dass der Ihnen nun im Gehirn herumgeistert, womöglich den ganzen Tag. Der blöde rosa Elefant! Der verschwindet erst, wenn Sie sagen: „Genug, Schluss! Ich denke jetzt an den tollen roten 911er, den ich gestern gesehen habe!“

Gute Gefühle bringen uns in Aktion.

Zellenkribbeln lässt aus Fehlern lernen und aus Niederlagen Ressourcen machen.

Tatsächlich ist es so, haben Psychologen herausgefunden, dass wir lieber aus Erfolgen lernen, als aus Fehlern. Deshalb brauchen Kinder bei schlechten Noten – Ergebnis von Fehlern – unbedingt Ermutigung und Unterstützung. Weil Erlebnisse des Scheiterns sehr schlechte Gefühle machen, die wiederum zu Vermeidungsverhalten führen: Die Kinder machen die Schotten dicht, steigen aus, lernen gar nichts mehr.

So kam ich zu der blöden 5 in Mathematik.

Hier können Sie die Untersuchung der Motivations-Forscher nachlesen.

Erwachsene machen das im Ernstfall ebenso, weswegen eigentlich und dringend die deutsche Sozialpolitik mit der demotivierenden Hartz-IV-Stütze reformiert werden müsste. Und ich denke immer, welcher Ruck durchs Land gehen wird, sobald wir nicht mehr die leistungsfeindlichen 50% Steuern bezahlen, sondern 10% wie die Leute in Zanzibar, oder 12, wie die auf Zypern. Es gibt da einige Denkfehler zu korrigieren. Denn von Zeit zu Zeit muss Bilanz gezogen werden, soll Leben funktionieren. Immer wieder braucht es Frischluft und neue Konzepte. Komfortzonen sind Todeszonen:

 

Was hilft gegen Stagnation und System-Crash?

Volkswirte befürchten angesichts von Inflation, Papiergeld, Kriegstreiberei einen Finanz- und Systemcrash. Sehr beängstigend und ebenso realistisch, fürchte ich. Niemand von den Verfassern vieler einschlägiger Bücher hat mir bisher erklärt, wie man dem entgegenwirken könnte. Man müsste die Probleme und gemachten Fehler richtig und radikal analysieren für Lösungen und Innovation.

Keine Wirkung ohne Ursache

Menschen lernen aus Fehlern, sofern sie Fehler erkennen und solange sie erfolgszuversichtlich sind. Und zweitens ist wichtig, klare Vorstellungen vom guten fehlerfreien Zustand zu haben.

Die junge Frau, die mit ihrem 2 Monate alten Baby die Treppe hinunter fiel und sich eine Rippe brach. „Alles in Ordnung“, behauptet sie. Aber ihre Schmerzen und der Schreck, den das Baby hatten und der junge schockierte Familienvater? Unfälle, Treppenstürze passieren auch niemals zufällig, sondern passieren Menschen, die entweder betrunken sind oder übermüdet oder aus anderen Gründen nicht ganz bei sich und geistesabwesend. Die junge Mutter braucht vielleicht einen Erholungsurlaub?

Ziele resultieren aus Fehler-Analysen

Effizient Bilanz ziehen kann nur, wer ehrlich ist und wer klare Ziele vor Augen hat. Das gilt im Menschenleben ebenso wie im Leben von Organisationen und Staaten. Von den starken, zugkräftigen Zielen hängt es ab, welche Wege man erkennt und beschreitet. We keine Ziele hat, macht sich zum Objekt derer, die Ziele haben, hilft anderen ihre Ziele zu erreichen!

Fehlerkultur: Perspektive und Zuversicht braucht der Mensch!

Und Niederlagen, Enttäuschungen und Fehler werden Produktiv-Ressourcen.

Ziele wirken auf die Motivation, aus Fehlern zu lernen: Sie spornen an.
Sie steigern die Tatkraft, weil ein Ziel Zuversicht erzeugt und damit die Erwartung einer Lösung. Wer mit einer Lösung rechnet bzw. auf sie hofft, fängt an, auf sie hinzuarbeiten.

Perspektive und Zuversicht: Das ist genau das, was jenen Menschen fehlt, die ins soziale AUS geraten sind und von der Gesellschaft schmalspurig am Leben gehalten werden. Sie brauchen kein Gnadenbrot, sondern Hoffnung.

Ziele wirken heilsam wie Placebos. Warum und wieso habe ich in meinem ersten Coaching-Buch KURZ & GUT genau beschrieben.

Und natürlich stimmt vollkommen diese Erkenntnis aus der konstruktiven Fehlerkultur:

„Es ist besser, seine Taten zu bereuen, als sein Nichtstun.“

Handeln ist immer besser als Räsonnieren.

Warum und wieso hier.

Trauen Sie sich das Improvisieren!

Denn wir wissen, dass Menschen am Ende ihrer Leben meistens nur das bereuen, was sie nicht getan haben.

Im Sinne Ihrer Fehlerkultur: Welchen Fehler Ihres Lebens würden Sie gerne noch einmal machen?

Mehr Inspirationen dieser Art hier:

 

Mögen Sie gerne öfter von mir Inspirationen bekommen?

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