Leider nicht mein Beuteschema

Zu dick, zu dünn, zu alt, zu falsches Beuteschema

Partnerprobleme, Liebeskummer, Sexprobleme kommen vom falschen Beuteschema.

Das sind große Themen im Lifecoaching, ganz klar. Das sind ja die vitalen Themen von Menschen, die wir alle geliebt sein wollen. Viele wollen natürlich auch nur geliebt sein und nicht selber lieben, weil sie nicht wissen, dass das ganze Leben aus Austauschbeziehungen besteht. Jede Beziehung beruht – so betrachtet – auf einem Deal. Besser gesagt: Beziehungen bestehen aus permanenten Deals, die wir abschließen. und die Beziehung ist perfekt zu nennen, in der alle Handelspartner das Gefühl haben, voll auf ihre Kosten zu kommen. Ich gebe Liebe und ich bekomme Liebe – beide sind glücklich und zufrieden. Leute, die nur Liebe haben wollen, nennen wir Vampire.

Immer die falschen Partner?

Sie haben das Falsche gelernt, ganz einfach. Wenn Sie immer auf die falschen Partner reinfallen, haben Sie falsche Vorstellungen gelernt.

Klar, wir sind ja alle geprägte Menschen. Unsere Eltern prägen unsere Vorstellungen, und manchmal tun sie das gut, manchmal tun sie es schlecht. Schlecht tun sie es, wenn ihre Vorstellungen eigentlich nicht zu dem Menschen passen, der wir sind. Da bringt es nichts, wie die Psychotherapie es tut, Schuldvorwürfe gegen Eltern zu konstruieren, zu bearbeiten, sich endlos in Trauer zu wälzen emotional. Das bringt nichts. Es bringt einzig Glück, genau hinzuschauen, was wir wollen. ICH, nicht andere.

Ändern Sie das Beuteschema!

Das Beuteschema natürlich ist enorm von den Eltern vorgeprägt. „Hach, die großen und dunkelhaarigen Männer!“ sagte meine Mutter etwa und ich dachte, solche seien gewisslich die Besten. Nun allerdings war mein Vater weder groß und auch war er blond mit Locken. Komisch! Aber seinerzeit der Oma hat er gut gefallen, der hübsche fröhliche Blonde mit den guten Manieren und Anzügen mit Krawatte. Raten Sie mal, ob mein Ex-Ehemann ein großer Schwarzhaariger war? Eben. Und in der Mode der Zeit war er „Kriegsdienstverweigerer“ und auch Intellektueller. Das fand ich gut. Ich habe inzwischen aber mein Beuteschema gründlich geändert. Ich habe individuelle Feldforschungen durchgeführt und entdeckt, dass es auf die Haarfarbe gar kein bisschen ankommt beim Sex und in der Liebe.

Wichtiger sind intellektuelle, soziale und körperliche Kompatibilität. Wichtiger ist auch sogar das Sternzeichen!

Wollen Sie einen Mann-Mann oder wollen Sie einen Feigling in Bett und Leben?

Wollen Sie lieben und geliebt werden oder wollen Sie stereotyp immer wieder das Gleiche erleben? Die Grundeinstellungen sind wichtig bei der Partnerwahl!

Wohin das falsche Männer-Beuteschema, das ich von meiner Mutter quasi geerbt hatte, führt, sehen wir inzwischen in der Failed-City Berlin. Dorthin verkrümelten sich in Zeiten der Mauer alle Feiglinge und Intellektuell-Schwätzer, um den Anstrengungen des Wehrdienstes zu entgehen. Dort musste man aus irgendwelchen staatsrechtlichen Gründen nicht mal Ersatzdienst leisten. Man konnte endlos lang studieren, sich vergnügt fortpflanzen in der sexbetonten Nach-68er-Ära. Arbeiten musste man nicht. Diese Leute pflanzten sich also fort und deren Enkel sitzen heute nach dem Marsch durch die Institutionen und Parteien weltfremd in hohen politischen Ämtern und können absolut nichts. Und alles Drama nur, weil das falsche Männerbild propagiert und gezüchtet wurde!

Der richtige Partner hilft beim Wachsen

Wer intellektuell, charakterlich und sozial wachsen will, muss eben auch sein Beuteschema ändern.

Im Coaching erlebe ich immer wieder, dass Ehen oder „Beziehungen“ auseinandergehen, sofern keine Liebe mehr da war. Das liegt daran, dass meine Klienten im Coaching ihr ICH entdecken. Wer sein ICH entdeckt hat und lernt, es zu lieben und lernt, ganz und gar hineinzuwachsen, muss zwangsläufig die Lebensbedingungen ändern und falsche Freunde und Bett-Partner verlassen. Muss also auch das Beuteschema ändern. Würde jemand das nicht tun, gäbe es auf mittlere Sicht eben Rüclschritt statt Fortschritt. Denn die falschen Partner und Freunde wurden ja nach falschen Beuteschemata ausgesucht. Sie sollten das verkümmerte ICH bedienen. Schauen Sie mal auf sich!

Offen sein für das Leben und seine Geschenke

Seelenpartner sind solche Menschen, die einem unter Umständen das Herz zerreißen, damit Wachstum möglich wird, sagt man. Wer immer demselben Beuteschema folgt, will nicht wachsen aus Schisserhaftigkeit. Denn es tut ja weh, das Herzzerreißen und Wachsen. Coaching hat denselben Zweck und tut nicht so weh.

Eine junge hübsche Klientin brachte ich zusammen mit einem jungen taffen Klienten, der aber auch gar kein bisschen diesem komischen Idealbild vom großen Schwarzharigen entsprach. Die beiden waren dermaßen gut bei sich, also bei ihrem ICH angekommen, dass sie nur auf Bauch und Herz hörten. Den rationalen Abgleich der Passungsfrage hatte ja bereits ich vorgenommen. Und ich war mir sicher, dass es passen würde. Sie sind inzwischen verheiratet. Sie haben das Geschenk angenommen und werden nun gemeinsam und fröhlich weiter wachsen.

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Menschen mit starkem ICH brauchen kein Beuteschema mehr, sondern können Neues im Leben freudig begrüßen, können es sich leisten, aufs Gefühl zu hören. Und auch der Verstand weiß ja, dass es unvernünftig ist, immer wieder Dasselbe zu tun, obwohl es nicht funktionierte.