Wichtige Frage: Wer bin ich eigentlich?

Darf ich Sie zu einer kleinen Gehirnwäsche-Übung einladen?

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Hu, ein Krokodil …. sieht es nicht irgendwie ein wenig aus wie ein Uhu? Oder mögen wir Kolibris lieber oder gar Löwen? Erstaunlich!!

Ich mache die folgende leise kleine Übung manchmal mit Klienten, die sehr stark auf ihre Ratio vertrauen, und die sich deswegen eher sträuben, sich mit ihrem Innenleben zu befassen. Die scheinbar klarere Welt der Vernunft kommt ihnen sicherer vor. Das geht uns allen so, das haben wir schließlich gelernt. Aber:

Innere Bilder geben Richtung

Darum werfen Sie (wenn Sie jetzt gleich mitspielen) einen Blick auf Ihren Seelengrund und dürfen in die reiche Welt Ihrer inneren Bilder eintauchen. Hier wird es richtig spannend, denn wenn es klemmt im Leben, egal wo, dann kommt die Wandlung über unsere Gefühlswelt. Innere Bilder repräsentieren unsere Gefühle. Veränderung kommt aus der Gefühlsebene. Deswegen gibt das Spiel mit inneren Bildern Antworten auf die Existenz-Frage: Wer bin ich eigentlich!

Also los: Fangen wir an

Ich frage Sie, Sie denken schnell nach, nehmen Sie, was Ihnen als erstes einfällt. Vertrauen Sie sich: seien Sie ganz leicht und spontan, es kann nichts falsch sein.

Welches sind momentan Ihre 3 Lieblingstiere …. aufschreiben, schnell noch jeweils ca. 6 positive Eigenschaften dazuschreiben, die Sie an den Tieren erkennen.
Wenn Sie es gemacht haben – hei, aber wirklich erst dann! – dann kommt jetzt die Auflösung.


Klick für die Auflösung

Schauen Sie mal, wie sich die Sache für Sie anfühlt … macht es Sinn?

Wer bin ich und wie will ich sein!

Spielentscheidende Fragen. Und es geht immer um individuelle Größe und immer um die Lust am Leben. Um Leben mit Lust.

Also noch eine Beispielgeschichte zu Ihrer Ermutigung:

Ein Klient hatte einmal als zweites Tier ein Krokodil genannt: Riesig, gefährlich, erstaunlich und abschreckend, kann mit dem schnellen Schwanzschlag töten …. er lachte sehr, als er mir das Krokodil beschrieb. Ja, witzig …

Und was aber bei ihm abläuft, ist gar nicht lustig:

Immer wieder haut dieser Mann in seinem Leben sich die besten Chancen kaputt. Aus Empfindlichkeit, Verletzlichkeit, Ungeduld. Er benimmt sich wie ein urweltlicher Trampel und kriegt auf diese Weise seine Talente nicht auf die Straße, weil er die Selbstschutz-Strategie fährt, zuweilen andere Menschen vor den Kopf schlagen zu müssen.

Er wird jetzt mehr und mehr Abstand nehmen können von dieser selbstzerstörerischen Strategie, weil er entschlossen mit mir daran arbeitet, sein wahres Potenzial zu entfalten und sich dabei unter anderem von seinem Tier Nr. 3 leiten zu lassen.

Gut, ich gebe es zu: im Coaching setze ich noch andere, tiefergehendere Gehirnspiele ein, die noch machtvoller sind.
Ich bin aber sicher, schon diese kleine Übung hat Sie zum Staunen gebracht, richtig?
Viel Erfolg!