Leben und Coaching mit Vision?

Der Mann auf dem tollen Foto legte bei mir einen Boxenstopp ein, weil er sich vollkommen unglücklich und in Stagnation gefangen fühlte. Und weil er im Unglück offenbar aber eine untergründige, gesunde Leit-Vision vom Glück hatte, so dass er nicht zum Psychiater ging, keine Psychopharmaka schluckte, sondern mich anrief.

Einer der ersten Schritte unserer Zusammenarbeit war, diese Vision vom Lebensglück aus ihm herauszuholen. Denn hirnmechanisch gedacht – also das Wissen der Neurowissenschaften umsetzend – ist eine Vision nichts anderes, als ein sehr großes, sehr hohes und gefühlsgetragenes Ziel. Und solche Ziele entwickeln unglaublich große Zugkraft. Wie von selbst. Weil unsere Gehirne so gerne effizient sind.

Das Coaching führte den jungen Mann auf radikal neue Wege. Er lernte Skydiving, lernte Surfen, ging als Chefkoch in ein ZEN-Kloster, schreibt jetzt sein erstes Kochbuch. Freiheit und Bewegung – damit hat seine Lebens- und Glücksvision zu tun. Man kann sie auf diesem Foto erkennen.

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Das große Leben

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!“ Bundeskanzler Helmut Schmidt dachte vielleicht an die Kinder von Lourdes, als er diesen legendären Satz vorbrachte, denen die heilige Mutter Maria erschienen war.

Vision als Hirngespinst – ach ja, die Politik in Deutschland, die sich durch eine unerhörte, derartige Visionslosigkeit auszeichnet, dass man sich nicht wundern muss, dass die größte Partei in Deutschland die der Nichtwähler ist.

Die Wahrheit ist: Menschen und Unternehmen brauchen für Lebenserfolg Vision, weil Vision Richtung und Sinnhaftigkeit gibt. Vision ist Seelennahrung, ohne die man verhungert (und sich dann wundert, wenn man vor Stress nicht mehr aus noch ein weiß).

So eine Lebensvision ist wie eine Sonne – hier geht’s mit einem Klick vielleicht zu Ihrer Vision:

Coaching mit Vision und Gefühl

Mich wundert immer die Weisheit der alten Lateiner. Wussten die etwa, dass wir diese 5 Sinne – Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – haben? Klar, das Videre ist das Verb, visio/visionis ist das Substantiv und das erste heiße „sehen„, das zweite heißt „Erscheinung sowie geistige Vorstellung“. 

Wussten die wohl auch um die Bedeutung einer geistigen Ziel-Vorstellung? Sicher ist, Visionen werden erreicht, sofern sie nicht allein theoretisch zurechtgezimmert, sondern gefühlsgetragen sind. Das lehren uns heute die Neurowissenschaften. Hier dürfen Sie eine andere kleine Geschichte über die oft zauberhafte Wirkung einer Vision lesen.

Visionen sind Ziel-Bilder

Unsere Gehirne lieben klare Richtung und Leit-Bilder

Eine Vision ist kein Trugbild, aus einem kranken Gehirn entsprungen, wie der Herr Altbundeskanzler das meinte, weil er als ehemaliger Weltkriegs-Soldat überwiegend im reinen Überlebens- und Abwehrmodus agierte. Sondern eine Vision ist eine hochindividuelle (oder auch kollektive) bildhafte Vorstellung vom Guten, Schönen, Wahren und Beglückenden. Und von hier aus entwickelt man konkrete, erreichbare Ziele.

Weil unsere Gehirne Bilder lieben, hat man Ihnen sicherlich auch schon geraten, sich Ihre Ziele genauestens vorzustellen, geradezu auszumalen. Nach meiner Erfahrung endet das leider viel zu oft im krampfhaften Ausmalen. Und dann im Zorn, weil das Ausgemalte sich nicht verwirklichen will. Weil es nämlich vielleicht nicht zu der im Unterbewusstsein lebenden Vision passt! Und diese herauszufinden, ist der Trumpf im Spiel. Für Menschen, für Unternehmen, in der Politik.

Deswegen verhelfe ich meinen Klienten zuerst zur Bekanntschaft mit ihrer Lebens-Vision, was ein sehr, sehr großes Ziel bedeutet, sozusagen die Summe der Ziele und Wünsche, die alle in einem Menschen leben können.

Das Müssen und Nicht-Dürfen

Ich las kürzlich, mehr als die Hälfte von Befragten hätten zugegeben, unzufrieden im Job zu sein. Schon seit vielen Jahren liebäugelten sie mit der Kündigung. Aber, allein: Sie sitzen immer noch im Ungeliebten fest. Und sie argumentieren in der Regel damit, es gehe eben nicht anders, man müsse durchhalten. Müssen statt dürfen und können! Warum tun Menschen sich das an?

Menschen haben Angst, weil sie keine Vision haben. Visonen geben unserem Streben Richtung! Die Angst überfällt Menschen, wenn es an der Vision fehlt. Denn Vision gibt Perspektive, Zuversicht und Kraft.

Mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Deutschen gehört zur Zeit der Partei der Nichtwähler an. Sie sagen Nein! Gut, das kraftvolle Nein ist oft der allererste Schritt zur Veränderung. Zum herzhaften JA-Sagen aber brauchen wir Menschen eine Vision.

Und danach, im zweiten Schritt, befassen wir uns mit den Möglichkeiten und Wegen, aus Visionen Ziele zu machen und diese anzugehen und zu erreichen.