Persönlichkeitscoaching

 

Coaching macht Persönlichkeit

Man kann es Persönlichkeitscoaching nennen, weil es Persönlichkeit freisetzt.

Anders gesagt: Wo ein König drin ist, wird in der Zusammenarbeit mit Dr. Berle Coaching München Stuttgart ein König herauskommen. Wo ein Herrscher steckt, wird der Herrscher rausgeholt und in den richtigen Rahmen gestellt. Herrscher wollen Macht haben und einsetzen, Könige sind meist eher Charismatiker, die sich Geltung verschaffen durch ihr strahlendes So-Sein, die Strahlkraft ihrer Persönlichkeit, auch durch Schönheit. Und natürlich brauchen sie eine Krone, Szepter, ein beeindruckendes Gebäude und Gepränge, um als Könige wahrgenommen zu werden.

Könige sind unter uns!

Der Bundespräsidenten-Posten sollte nicht mit einem Parteisoldaten-Charakter besetzt werden, dort gehört ein Königs-Typ hin. Ein Parteichef oder Kanzler wird am besten mit einem Herrscher-Typ besetzt, der gerne die Zügel der Macht in Händen hält und weiß, dass man dazu Kraft braucht und Verantwortungsgefühl.

Die Archetypen im Persönlichkeitscoaching nach Dr. Berle

Ich bin seit 20 Jahren Coach und spezialisiert auf Persönlichkeitsentwicklung, Persönlichkeitscoaching. In meiner NLP-Ausbildung faszinierte mich einiges sehr tief und nachhaltig. Ganz besonders faszinierte mich das Persönlichkeitsmodell von Robert Dilts, das beschreibt, was Menschen antreibt und von Potenzial handelt, von Leitwerten und schließlich davon ausgeht, dass wir alle zum Nutzen der Welt beitragen wollen und dies auf unsere spezielle unverwechselbare Art – und damit sind wir bei den Archetypen. In der Psychoanalyse versteht man unter einem Archetypen ein Urbild oder Grundprägung, von denen es nach Carl Gustav Jung 12 Urformen gibt. Es sind unbewusste Klassifizierungen oder Rollen, in denen wir – unbewusst gesteuert – durchs Leben agieren. Das Ganze ist ein Konstrukt und zwar ein sehr hilfreiches, wenn man es richtig einsetzen kann.

Identität, Archetyp, Persönlichkeit

Wir gehen im NLP-Persönlichkeitsmodell davon aus, dass jeder Mensch ein spezifisches Gefühl von „So bin ich“ hat, ein Identitätsgefühl. In meinem Persönlichkeitscoaching habe ich eine spezielle Übung entwickelt, mit der sich dieses Identitätsgefühl herausdestillieren lässt. Wir finden dann Worte und Symbolbilder für dieses hochindividuelle Gefühl und holen es ins Bewusstsein. Das wird von allen Menschen als sehr berührende, wesentliche, emotionale Arbeit im Persönlichkeitscoaching empfunden. Sehr wesentlich deswegen auch, weil wir aus diesen Identitätsbefindlichkeiten sehr erhebliche Impulse zur weiteren Lebensgestaltung bekommen. Ein Königs-Typ, der im realen Leben als untergeordnetes Rädchen im Getriebe agiert, wird totunglücklich sein. Seine Persönlichkeit kann nicht zur Geltung kommen. Wer hingegen sein Leben im Einklang mit dem Identitätsgefühl lebt, ist mit sich im Reinen und wird als authentisch empfunden werden.

Sind es 12 oder wieviele Archetypen?

Ich brauchte ein Weilchen, um wirklich zu kapieren, dass bei der Identitäts-Arbeit im Persönlichkeitscoaching tatsächlich immer wiederkehrende Typen sich zeigten. Natürlich hatte ich im Psychologie-Studium von C. G. Jung gehört, der einer der originellen Abweichler von der Freudschen Psychoanalyse gewesen ist. Nun befasste ich mich mal genauer mit seinem Konstrukt von den 12 Persönlichkeitstypen, als die er benannte: Den Weisen, den Unschuldigen, den Entdecker, den Herrscher, den Schöpfer, den Pfleger, den Magier, den Helden, den Rebellen, den Liebhaber, den Narren und den Waisen. Sehr gut hier beschrieben, wenn es Sie interessiert.

Dr. Berles Archetypen

In den 20 Jahren, die ich inzwischen als Persönlichkeitscoach arbeite, tauchten andere Archetypen auf, als bei Jung. Es gibt aber auch einige Entsprechungen.

Es gibt Könige, Herrscher, Pioniere, Krieger. Es gibt Götter oder Schöpfer, es gibt Künstler, Zauberer, den Narren. Dann bin ich schon sehr vielen Liebes-Energien begegnet, die mit dem Jungschen Pfleger oder den Liebhabern korrespondieren könnten. Das wären 9 Archetypen … absolut nicht auszuschließen, dass sich die Reihe noch fortsetzt. Ich werde womöglich eines Tages noch eine ausführlichere Typologie dieser Archetypen schreiben.

Heute geht es um Persönlichkeitscoaching und was Sie davon haben würden, würden Sie mich buchen.

Die Archetypen im Persönlichkeitscoaching

Ich habe festgestellt, dass der größte Unglücksfaktor im Menschenleben der Selbstzweifel ist. Und ich habe festgestellt, dass das größte Glückserlebnis im Coaching das Wahrgenommenwerden ist. Menschen, die sich nicht gesehen und respektiert fühlen, stellen sich in Zweifel.

„Sie haben an mich geglaubt und Probleme aus den Weg geschaffen, wo andere mich als verrückt erklärt haben.“ schrieb mir erst jetzt wieder eine Klientin. Oder ein Klient sagte: „Sie nehmen mich für wahr.“ Dieser Klient empfindet sich als Kapitän. Die Kapitäne sind eine Untergruppe der Könige. Ich habe auch schon viele Diven und Stars begleiten dürfen, die meiner Ansicht nach ebenfalls zu den Königen gehören, weil sie alleine durch ihr Auftreten und ihr Agieren die Menschen beeindrucken, sie erheitern, ihnen Hoffnung machen.

Authentisch statt selbstzweiflerisch

Menschen, die sich ein Persönlichkeitscoaching leisten, streben ja immer nach Lebensverbesserung, weil sie sich in irgendeiner Weise unglücklich fühlen. Ich habe festgestellt, dass das Unglück allermeist schlicht aus der Tatsache resultiert, dass Menschen nicht ihrem Archetypus entsprechend aufgestellt sind im Leben.

Künstler

„Frau Dr. Berle, man müsste diese Identitätssache mit dem Abitur mitgeliefert kriegen!“ sagte vor vielen Jahren einmal eine Künstler-Klientin. Sie hatte wie viele Künstler-Typen die ganze Kindheit und Jugend über mit Engstirnigkeit zu kämpfen, mit Begrenztheit der Möglichkeiten, mangelnder Anerkennung und war totunglücklich. Sie verstand den Grund erst, als sie erkannte, zu den Künstlern zu gehören – das sind Menschen, die rumprobieren, experimentieren wollen, die immer gerne viele Projekte gleichzeitig machen, die sie schnell auch verwerfen, wenn sie nichts taugen, die einfach Freude am Schaffen und Gestalten haben. Sie ist inzwischen eine sehr anerkannte Porträt-Fotografin.

Kapitäne

Der Kapitän hatte sein bisheriges Leben zu tun mit einem sehr harten, fordernden Vater, der seinem Jungen immer wieder zeigte, dass er gar nichts zu sagen habe, keine Ahnung habe, zu jung und dumm sein und sich unterzuordnen habe. Vkelleicht ist der Vater ein Herrscher-Typ, jedenfalls hat die Konstellation dazu geführt, dass der inzwischen erwachsene Junge das Gefühl hatte, sich sein Leben erkämpfen zu müssen. Eine tiefe Kränkung für Könige, die nach meiner Erfahrung oft ins Coaching kommen mit dem Missverständnis, Krieger oder Rebellen sein zu müssen.

Narren

Den Narren kennen Sie aus unseren Märchen. Im modernen Leben will niemand sich zum Narren gemacht sehen. Aber das sind ja die Wahrheitssager. Im Mittelalter hatte jeder Herrscher seinen Hofnarren und dieser war im Grunde ein Spindoktor, ja, so etwas wie ein Coach. Kein Ja-Sager, sondern ein Korrektiv. Deswegen durften Narren nicht getötet oder sonstwie bestraft werden, denn die Wahrheit ist für Herrscher und Könige ein kostbares Gut.

Einmal hatte ich einen Journalisten im Coaching, der bekannt war für seine taffen Fachanalysen. Er hatte Freude zu erkennen, dass er zu den Narren-Archetypen gehört. „Jetzt verstehe ich erst, warum ich am meisten Spaß habe, wenn ich Glossen schreiben soll!“ sagte er. Man kann Wahrheiten in trockenen Fachartikeln verkünden, man kann sie aber auch im sprachlichen Narrengewand durch die Welt tanzen lassen. Der Klient fühlte sich sehr ermutigt, mehr Heiterkeit und Spaß in die Welt hineinzutragen. Und bekam dann auch stattliche Preise für Kinderbücher, in die er sein Fachwissen ebenfalls sehr virtuos zu verpacken verstand.

… mehr später.

Haben Sie jetzt Fragen, Anmerkungen zu diesem spannenden Thema? Schreiben Sie mir eine Mail! Ich freue mich.