Resilienz-Psychologie
Warum Resilienz-Psychologie Ihre Persönlichkeit stärkt
Die Resilienz-Psychologie richtet den Blick nicht auf Traumata und Schwächen, sondern fokussiert und fördert gezielt die Stärken eines Menschen. Das ist eine echte Revolution in der Geschichte der Psychotherapie – und gleichzeitig einer der wichtigsten Bausteine meines therapeutischen Fundaments.
Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit.
Für mich als Coach ist Resilienz-Psychologie eine der kraftvollsten Ressourcen überhaupt. Kurz gesagt: Wichtiger als erlittene Traumata sind jene Fähigkeiten und Eigenschaften, die ein Mensch entwickelt hat, indem er seelische Verletzungen überlebte.
Eine Frau berichtete, sie sei als Mädchen sexuell attackiert worden. Erst eine Psychotherapie habe ihr geholfen, mit den Folgen klarzukommen. Diese Therapie mache sie nun im 10. Jahr. Das finde ich als moderne Psychologin schrecklich.
Diese Therapie ist schlecht, weil sie sicher nicht resilienzpsychologisch agiert, also auf Stärken fokussiert. Eine so lange Therapie erzeugt ein Abhängigkeitsverhältnis, anstatt zu ertüchtigen und Handlungsfreiheit zu erzeugen.
So ein Vorgehen bedeutet stattdessen Retraumatisierung.
Mein Ansatz im Lifecoaching: Schwächen in Stärken verwandeln
In der modernen Psychotherapie und im psychologischen Persönlichkeits-Coaching überwinden wir Traumata, indem wir das Bewusstsein für die eigenen Ressourcen schärfen. Wir aktivieren die kraftvollen Seiten, die durch das Überstehen belastender Erlebnisse entstanden sind. Dadurch verwandeln sich vermeintliche Schwächen in Stärken, und der eigene Handlungsspielraum erweitert sich enorm.
Anstatt Traumata endlos zu vertiefen – wie es in traditionellen Ansätzen, der Gesprächspsychotherapie, oft der Fall ist –, holen wir die hellen Seiten einer schwierigen Biografie hervor. Welche enorme Durchhaltekraft entwickelt beispielsweise ein Kind, das jahrelang in einem emotional instabilen Elternhaus überlebt hat? Das muss gefragt und beantwortet werden, will man Traumata debuggen.
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Ursache und Wirkung erkennen statt Schuldzuweisungen
Es geht im Coaching niemals um Schuldzuweisungen, sondern um das Verständnis von Kausalitäten.
Ursache-Wirkung-Zusammenhänge zu erkennen, schafft Klarheit und führt zu dem, was ich Ich-Loyalität nenne. Traumatisierte Kinder haben sie nicht, sondern zweifeln an sich.
Kinder beziehen Ungerechtigkeiten oder Übergriffe der Eltern meist auf sich selbst und denken, sie seien „falsch“ oder „schuldig“. Diese Fehlprogrammierung wirkt oft bis ins Erwachsenenalter nach – als Neigung zu Selbstzweifeln oder Depressionen. Mit sachkundigem Beistand lassen sich diese alten Muster auflösen.
Sie werden quasi überspielt wie Malware auf dem PC, wenn man die Betroffenen mehr und mehr an ihre Stärken erinnert und gewöhnt. So entsteht ein neues Selbstverständnis, neue Selbstakzptanz.
Wie Neuroplastizität und Coaching zusammenwirken
Unser Gehirn ist erstaunlich wandlungsfähig. Wenn alte Prägungen durch aktuelle Lebensereignisse getriggert werden und uns emotional in hilflose Kindheitszustände zurückwerfen, können wir diese neuronalen Muster gezielt überschreiben.
Debugging für die Psyche: Ungünstige „Alt-Programme“ werden aus dem Unterbewusstsein geholt und neu eingeordnet.
Macht zurückgewinnen: Sie gelangen wieder in Ihre eigene Kraft, gewinnen ein gesundes Selbstvertrauen und entwickeln eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung – den festen Glauben daran, dass Ihre Ziele erreichbar sind und Sie die Dinge selbst gestalten können!
Ja, das ist möglich!
Meine persönlicher Abschied vom Opfergefühl
Meine eigene Geschichte machte mich offen für die Erkenntnisse der Resilienz-Psychologie.
Als Kind streitender Eltern begann ich in meinem kleinen Einzelkind-Zimmer darüber nachzudenken, was Menschen brauchen, um Frieden zu schließen und in Liebe zu leben. Ich spürte früh, dass jedes Verhalten Ursachen hat und dass sich Umstände verändern lassen. Ich betrachtete meine Eltern quasi als Forschungsobjekte. Ich erspürte hinter ihren Kämpfen ihre Angst.
So fand ich den Weg aus der eigenen Angst, und ich ging in die Aktion, sobald mir eine wohlwollende Umgebung den Weg dahin öffnete. Konkret passierte das mit dem Wechsel aufs Gymnasium.
Aus dem Wunsch heraus, Dinge aktiv zu verändern, wurde ich Klassensprecherin, studierte Soziologie, Geschichte, Pädagogik sowie Psychologie – und wurde schließlich Coach. Meine Selbstwirksamkeits-Gewissheit konnte wachsen.
Heute unterstütze ich Menschen dabei, ihre verborgenen Überlebensstrategien zu entdecken und unglückliche Umstände in Stärke zu verwandeln.
Wollen wir mal reden? Schicken Sie mir eine Mail: coach@dr-berle.de.
Ich antworte immer schnell und persönlich, niemand liest mit.
Lassen sich schlechte Karten neu mischen?
Viele Menschen haben sich über Jahrzehnte an den Gedankengang gewöhnt: „Ich habe eben die Arschkarte gezogen“ oder „Ich muss immer kämpfen“. Oder: „Ich bin halt dick und hässlich.“
Ist eine nachhaltige Verbesserung dann überhaupt möglich?
Die Antwort lautet: Ja.
Die neuronale Ebene liefert den Beweis: Solange unser Gehirn organisch gesund ist, verändert es sich ununterbrochen. Es verknüpft, lernt und baut sich neu auf – Tag und Nacht. Veränderung ist die Natur unseres Nervensystems. Das ist bei jedem menschen so, auch bei Ihnen!
Die logische Ebene gibt Mut: Wie der Systemiker Matthias Varga von Kibéd treffend formulierte:
„Wenn ein Gegenstand 20 Jahre in einem dunklen Raum war, heißt das nicht, dass er nicht die Fähigkeit hat, dass die Sonne drauf scheint.“
Wandel ist immer möglich – sobald Sie es wollen.
Wollen wir reden?
Schicken Sie mir eine Mail: coach@dr-berle.de.
Ich antworte immer persönlich, niemand liest mit.
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