alt="Coaching München & Stuttgart: Dr. Berle. Coaching-Poster mit Bühne, rotem Teppich, Schriftzug"

Auf den roten Teppich!

Reich, glücklich und berühmt

Am Anfang unserer Zusammenarbeit standen Fragen über Fragen. Großgebirge aus Selbstzweifeln.

„Wo soll ich hin? Was ist mein Traum  – bzw ich habe eine Traumvorstellung aber wir erreiche ich diesen? -leben –job-beziehung? Welchen Weg soll ich gehen? Warum beeinflussen mich bestimmte Erlebnisse, Eigenschaften oder Personen so arg negativ. Warum kann ich nicht so, so und so sein?“

Eine  junge Frau Ende 20, begnadet mit strahlender Schönheit und großer Intelligenz. Sie arbeitete in einer Werbeagentur. Werbeagenturen sind Orte, das weiß ich von anderen Klienten, an denen Menschen mit dem  Versprechen auf Promi-Erlebnisse am Rande der roten Teppiche bei Wasser und Brot zu 12-14-StundenTagen Arbeit angespornt werden. Die Bezahlung darf man miserabel nennen.

Burnout-Alarm!

„Ich glaub, ich krieg bald nen Burnout! Es ist nicht auszuhalten, ich gehe abends nachhause und weine und schlafe schlecht!“Der Vater der Klientin, selber ein sehr erfolgreicher Unternehmer aus Norddeutschland, riet seiner Tochter zu bleiben. Das Leben sei kein Zuckerschlecken, manchmal müsse man durchhalten. Zerrissen fast im Konflikt: „Loyalität zum Papa oder zu mir selber?“ Groß-Alarm also. Es musste schnell irgendeine Perspektive gefunden werden, es musste wieder Hoffnung ins Leben kommen.

Problem-Analyse und Ressourcen-Check

Wir machen einen Kassensturz – es zeigte sich, dass die junge Frau diese moderne Sklavenarbeit eigentlich gar nicht nötig hat, weil Sie über ziemlich viel Geld verfügt. „Wer mit einer Miu-Miu-Handtasche durch München spaziert, muss doch keine Sklavenarbeit verrichten!“ sagte ich ihr.
Ja, aber der Papa, der sehe das anders, sie traue sich nicht, alles hinzuschmeißen. Aber sie könne diesen Job eigentlich nicht mehr aushalten, aber vermutlich gehe es wirklich nicht anders. „Das hast du wenigstens was!“ sage der Papa immer. Also vielleicht einfach größere Geduld aufbringen? Disziplin zeigen? Durchhaltekraft? Sich am Riemen reißen? So lange, bis vielleicht am Sanknimmerleinstag „was Bessres“ komme.

Da hasst Du wenigstens was!

Das war der Moment, als ich zur Flip-Chart schritt und diesen Satz aufschrieb: „Da hasst du wenigstens was!“
„Sie haben ein S zu viel geschrieben!“ meinte die Klientin.
„Ach herrjeh!“ sagte ich, „na, so was! Aber schaun Sie mal, es ergibt einen interessanten Sinn, finden Sie nicht?“
Besser hassen, als gar kein Gefühl zu empfinden? War das die väterliche Botschaft? Hassen, leiden an etwas, um sich überhaupt im Leben zu fühlen?

Kinder, das weiß man als Psychologin, imitieren die Mimik der Eltern, die Körperhaltung und auch die zentralen Wert- und Moralvorstellungen der Eltern werden imitiert aus reiner Kinderliebe heraus. Intuitiv, instinktiv und häufig sind das die großen inneren Bremser oder anders gesagt: die Störprogramme auf der individuellen Festplatte.

Coaching-Erfolg mit Krawumm aber schleichend

Die junge Frau schüttelte verwirrt den Kopf, lachte ein bisschen. „So ein Quatsch!“ Es lebe der Quatsch!

Denn es sind die sogenannten Aha-Erlebnisse, die bei Menschen tiefgreifende Wandlungen auslösen.
„Das ganze Coaching verläuft ja irgendwie so schleichend dass man gar nicht merkt, dass eine „Transformation“ stattfindet. Das ist krass!“ schrieb mir die Klientin jetzt in einem glücklichen (und mich beglückenden) Feedback.
„Schleichend“, ein krass gutes Wort dafür, dass sich Erkenntnisse im Unterbewusstsein festsetzen und von dort aus unser Verhalten ganz sacht oder auch schlagartig ändern. Das Ruder dreht sich und wir segeln in die Richtung, die uns besser gefällt.
So geschah es auch hier: Kleine Ursache mit großer Wirkung!

Großer Boxenstopp heilsam:

Nach 5 mehrstündigen Coaching-Konferenzen unter vier Augen, nach zusätzlich 4 Stunden Telefoncoachings dazwischen und vielen Mail-Seiten an Gedankenaustausch steht die junge Frau heute ganz anders im Leben da. Sie, die sich anfangs fürchtete, alleine bei Empfängen herumzustehen mit vor Unsicherheit knallrotem Kopf zieht jetzt als selbstbewusste Sonne durchs Land: Sie hat den Sklavenjob hingeschmissen. Sie ist von München nach Paris gegangen, und hat ein Zusatz-Studium absolviert. Von Frankreich aus wechselte sie nach Mailand, wo sie, wie ich dies schreibe, ihre Masterprüfung ablegt.
Sie habe das Gefühl, schrieb sie mir, auf dem genau richtigen Weg zu sein. „Da, wo ich jetzt angekommen bin, ist es gut. Das habe ich Ihnen zu verdanken.“ Und ich bin sicher, der Weg führt auf den roten Teppich. Wie genau, das wissen wir noch nicht, aber das werden wir erleben. Ein Leben als große Sache – wer das will, darf es leben.