Kurz & Gut: Der Hosentaschen-Coach
„Problemwegzaubern“ – eine Erfindung der Lektorinnen. Das smarte kleine Buch hätte heißen sollen: „KURZ & GUT: Der Hosentaschen-Coach. Gegen schwarze Tage, Durchhänger und schlechte Chefs.“ Es geht ums Zieldenken, Schluss mit Opfer!
„Ratgeber gibt es wie Sand am Meer … aber dieses ist anders!“ schrieb eine Leserin und hat absolut Recht damit. Denn dieses, mein erstes Coaching-Buch, tja, es ist witzig und es ist hypnotisch. Das ist reine Hirnwissenschaft, über die Sie auch einiges erfahren in diesem Buch mit hirnmechanischen Psychotricks für ein Leben in Selbstverantwortung, Freiheit und Wohlstand.
Lesen Sie es sich selber vor, laut, 3 mal jeweils – und Sie wissen, was ich meine. Probieren geht über Studieren. Und mein großartiger alter Geschichtsprofessor damals in Freiburg an der Universität meinte: „Besser 1 Buch richtig gelesen, als viele nicht mal halb!“ Deswegen. Kein Coaching-Buch kann Coaching ersetzen. Aber wenn eines wirklich wirkt, dann dieses.
KURZ & GUT! Ihr Hosentaschen-Coach. Zur Selbstermächtigung.

Direktbestellung mit Widmung.
Schicken Sie mir einen Briefumschlag mit 10 Euro, dem Wunschtext und Ihrer Postadresse und Sie bekommen das Buch postwendend von mir zugeschickt: Kanzlei Dr. Berle, Klingerstr. 1, 82031 Grünwald/München. Oder Sie mailen und ich schicke Ihnen die Kontodaten und dann das Buch für 15 Euro:
Hirnmechanische Psychotricks: Ein liebevolles, hypnotisches Coaching-Buch, das seine Leser in positive Veränderungslaune hineinzieht: 10 hirnmechanische Anleitungen für ein Leben in Selbstverantwortung, Wohlstand und Freiheit.
Der Hosentaschen-Coach von Coach Dr. Berle.
Leseprobe KURZ & GUT, Problemwegzaubern für Einsteiger:
„Gebrauchsanweisung“ sowie Zitate aus drei Kapiteln, los geht’s, viel Spaß!
Für Interview-und sonstige Anfragen schicken Sie mir einfach eine Mail.
Reich, glücklich? Und berühmt! Wollen Sie alles gar nicht? Dann wollen Sie etwas anderes, auf irgendetwas hoffen Sie auch. Und das hätten Sie gerne, wären Sie gerne, würden Sie gerne tun.
Sogar Eremiten, die da irgendwo hinter den Bergen, über den Almen in der Einsamkeit wohnen, wollen etwas: Die wollen für sich sein, Weisheit sammeln. Zum Beispiel.
Also, es ist nicht so, dass man immer etwas tun müsse. Aber es ist so, dass man eigentlich immer etwas will.
Und auch, wenn man nichts will, will man nichts und definiert dies auf ganz bestimmte Weise. Da hängt dann schon unser Seelenheil dran.
Es gibt ein paar Grundsätze für Seelenheil, die man kennen sollte.
„Wer lacht, ist nicht traurig, wer sich freut, hat Mut und Ideen und packt es an.“ Der Satz ist von mir und ist so ein Grundsatz. Zuversicht mobilisiert Kraft, ist ein anderer. Der ist eine Gleichung aus der Hirnforschung.
Zuversicht ist besser als Verbitterung, so viel ist auch sicher. Und zwar ist das nicht so, weil es in den Psycho-Ratgebern überall so und ähnlich steht. Sondern das ist so, weil es sich einfach besser anfühlt und weil es Ihr Gehirn ankurbelt. Und das ist die Hauptsache, das ist die Krux. Das Fühlen und das Wachsein, das Findig- und Schöpferischsein.
Wenn Sie sich gerne besser fühlen wollen und eigentlich richtig gut und das immer öfter, dann sind diese Anleitungen hier für Sie genau richtig. Vergnüglich, stärkend und propellerankurbelnd. Kurz und gut: Fangen wir einfach an.
1 ZIELE
Kein Morphium mehr, kein Nachschub in Sicht, unzählige Schwerverletzte ohne wenigstens diese letzte Hilfe, was tun?! In der Kühnheit seiner Verzweiflung und energisch entschlossen, irgendwie zu helfen, spritzte ein amerikanischer Feldarzt 1944 verwundeten Soldaten statt Morphium eine Kochsalzlösung. Sie wirkte!
Handeln ist hirnmechanisch betrachtet immer besser, als das Jammern und Verzweifeln.
Das ist die erste Lehre dieser Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg.
Die Placebo-Forschung erweist die zweite: Schein-Medikamente können wirken wie echte, wenn es gelingt, eine positive Erwartung der Wirksamkeit zu erzeugen. Die Überzeugung, Schmerzstillung zu bekommen, linderte die Schmerzen. Die Erwartung erzeugt die Wirkung. Das können wir alle selber machen: Wer sich Ziele setzt, verschafft sich Erwartung einer Lebensverbesserung, und das erzeugt sie, praktisch im selben Moment.
Wie jetzt, was? Ganz einfach im Grund:
Ein Ziel ist ein fester Punkt vor uns, ein Leuchtturm, ein Gipfelkreuz. Aus Sicht des Gehirns funktioniert es wie ein Zündschlüssel. Sobald Menschen, also auch Sie, einen klaren Willen formulieren und damit positive Erwartung, passiert im Gehirn ein Wunder: Es wird dort augenblicklich Dopamin ausgeschüttet und das ist der Stoff, der in uns Lernlust erzeugt und Wachheit und Neugier und Gutgefühl und Ideen. So schaut das aus.
Das ist wie ein Gesetz und folgenreich für SIE. Denn:
Sie müssen sich jetzt nicht mehr in den Hintern treten wollen oder mit Mordgedanken bezüglich des inneren Schweinehundes befassen: Sie müssen nur das Molekül des Wollens aktivieren, wie man das Dopamin auch nennt, indem Sie sagen, was Sie wollen.
Es gibt jetzt keine Ausrede mehr von wegen geht nicht, gibt es nicht, hatten wir noch nie, das gilt nur für die sowieso Glücklichen und was man noch so sagen könnte – es gilt für alle mit einem vollständigen Gehirn.
Wer sich Ziele setzt, wird munter und aktiv. Das ist die eine schöne Sache. Die andere ist, dass Ziele auch gerne erreicht werden. Das ist statistisch erwiesen und Sie selber, wenn Sie schnell mal Ihr Leben wie einen Film durch den inneren Projektor laufen lassen wollen, bitte sehr … richtig! … Sie sehen, dass es auch bei Ihnen schon geklappt hat. Ziel gesetzt – aktiv geworden – Ziel erreicht. Zack.
Insofern können Sie es jetzt ab sofort und einfach wieder tun … wenn es Ihnen mal richtig stinkt, wenn der Job Sie anwidert, oder die Angst Sie packt, das Leben könne sinnlos an Ihnen vorbeirasen. Oder niemand kapieren will, was in Ihnen steckt … machen Sie ein Ziel daraus! Sie werden sehen: das ist die wichtigste Grundsatzentscheidung Ihres Lebens!
Keine Ziele?
Wer keine eigenen Ziele hat, hilft anderen, die ihren zu erreichen, sagt man in Coach-Kreisen. Sie werden in dem Fall zum Spielball der Willensäußerungen anderer. Formulieren Sie aber Ihren eigenen Willen, dann haben Sie das Ruder in der Hand. Das ist besser, meinen Sie auch? So. Nun müssen wir nur noch aufpassen, dass Sie auch richtig anpacken!
Weil: Bloß nicht krank werden … bloß nicht den Job verlieren … dass er bloß nicht fremdgeht … bloß nicht einsam bleiben … im Alter von den Kindern abhängen … dächten Sie so, hätten Sie negative Ziele und Ihr Unterbewusstsein würde diese Anweisungen befolgen, als habe es das Wörtchen „nicht“ einfach nicht gehört. Auch negative Ziele verwirklichen sich, das geht wie von selbst als wäre es Hexerei.
Sagen wir so: Negative Ziele sind keine Zündschlüssel, sondern versteckte Bremsklötze. Wir lehnen das einfach ab. Wir machen es richtig. Und zwar so:
Geben Sie vor sich selber zu, was Ihnen nicht passt, was Ihnen fehlt. Die meisten haben zu diesem ersten Schritt nicht den nötigen Mut. Aber Sie jetzt gleich schon: Kümmern Sie also nicht länger still vor sich hin. Gestehen Sie sich ein, was Sie nicht mehr wollen in Ihrem Leben!
Und dann: Sagen Sie klar und eindeutig und exakt, was Sie wollen. Auch die kleine leise Sehnsucht will von Ihnen zum großen starken Willen gezaubert werden!
Oh je, oh je, das geht aber gar nicht, höre ich Sie klagen, ist viel zu illusorisch, verrückt und unrealistisch, was Sie wollen? Ich meine dazu: Besser ein spinnertes Ziel, als gar keines. Kratzen Sie Ihren ganzen Willen zusammen und stellen Sie diese bänglichen Fragen also erst einmal nach nebenan. Sperren Sie Wenn-und-Aber, die Mecker-Brüder, fürs erste weg. Die müssen warten. Die dürfen später was tun.
Also jetzt
Also jetzt: Packen Sie das Problem beim Schopf,
(…)
Das ist Hirnmechanik: Sobald wir Hoffnung haben, sobald wir uns freuen, schütten die zuständigen Drüsen im limbischen System, also im Emotionalhirn, die Glückshormone aus.
Die fluten unsere Zellen. Zellenkribbeln, good vibrations. Daher kommt das.
Im Gehirn bewirken die, dass die Kreativkräfte hinter der Stirn aufgescheucht werden. Dort im Frontalhirn ist die Abteilung f
Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Ziel. Tun Sie so, als hätten Sie einen neuen Mantel gekauft. Der freut Sie. Den ziehen Sie gleich über, Sie drehen sich vor dem Spiegel, schauen ob er passt, Sie denken an mindestens drei Gelegenheiten, wo sie den ganz prima brauchen werden können, und mit dem Ziel machen Sie es ebenso. Wofür wird das gut sein, was wird es in Ihrem Leben verbessern, wenn es erreicht sein wird? Ja, womöglich im Leben anderer Menschen auch?
Lassen Sie die Zellen kribbeln, Ihr ganzes Körper-Geist-System schwört sich auf Sie ein, bis es für Sie tanzt – und Sie mit Ihrer Willensentscheidung sind Boss!
Aah, schön, oder? Ach, Ihr Unterbewusstsein könnte alleine den Rest erledigen. Das würde Sie ab jetzt auch alleine führen. Schlafwandlerisch. Das tut es.
Aber Ihr Großhirn, wo die Ratio mit ihrem ganzen Wissen wohnt, will schließlich auch was machen. Das glaubt nicht, dass es „einfach so“ ginge. Das lässt sich nicht ignorieren. Recht hat es irgendwie, ist ja ein tolles Optimierungsinstrument, man wäre blöd, es nicht zu nutzen. Gut, also, spannen Sie es ein. Lassen Sie dieses Großhirn Ratio-Wege finden, wie man das Ziel erreichen könnte.
Beschäftigen Sie es mit den WIE-Fragen: Wie kriegen wir das hin, was können wir praktisch tun? Jetzt ist der Moment, Wenn-und-Aber aus dem Nebenzimmer, wo Sie sie eingesperrt hatten, zu befreien und denen folgendes zu sagen: Nicht OB, sondern WIE heißt die konstruktive Frage. Lassen Sie das Großhirn sammeln, was Sie alles haben und können, um Ihr Ziel zu erreichen. Und dann gehen Sie in Aktion.
…. Mehr im Buch!
2 PROBLEMWEGZAUBERN
Ahh, widerlich, wir hassen sie, so dass wir mantrisch immerzu von ihnen reden. „Kein Problem!“ Sie danken jemand irgendwo für irgendwas und der Mensch sagt zur Antwort: „Kein Problem!“ … anstatt sich zu freuen. Aber das nur nebenbei.
Probleme! Ich finde sie auch lästig und Lösungen finde ich viel wichtiger. Deswegen gehe ich nicht so weit, wie der Verfasser der „Mäusestrategie“, was ein ulkiges kleines Coachingbuch war vor einiger Zeit.
Der schrieb, „Stellen Sie sich gut mit Problemen, es wachsen immer welche nach“. Das ist ein privater Glaubenssatz des Autors, der sich zweifellos erfüllen wird. Und wenn Sie auch daran glauben, sichern Sie die Einkommen der Coaches, der Psychotherapeuten, der Physiotherapeuten, der Ärzte, der Heilsarmeen dieser Welt.
Nee, gefällt mir nicht. Schauen wir lieber mal zu den alten Griechen. Ich hatte kein Griechisch in der Schule, aber es gibt ja etymologische und Fremdwörterbücher. Daher weiß ich, dass Problem bei den alten Griechen pro balleìn und so viel hieß wie: etwas in den Weg Geworfenes … genau: wie so ein Ball, der Ihnen vor die Räder kullert und zum Bremsen nötigt, weil Sie ja gelernt haben, dass hinter dem Ball leicht ein Kind gesaust kommt.
Deswegen fahren Sie nicht einfach drüber weg, nein, Sie bremsen. Und Sie warten einen kleinen Moment, was jetzt kommen mag. Sie halten inne nach dem Schreck. Und Sie kriegen vor Schreck einen glasklaren Kopf.
Genau das ist der Weg, aus Problemen Ziele zu machen und so zu Lösungen zu kommen. Konkret ist das Rezept wie folgt:
Sie huschen nicht über das Problem, das Sie empfinden oder sehen, hinweg. Nein, damit genau hören Sie auf! Und Sie hören auch mit der Problemversackerei auf. Sie versinken nicht im Schrecken, denn Sie sind ja erwachsen und handlungsmächtig (doch!). Vor Ihnen ist der Ball, den heben Sie auf, das ist nämlich kein Mordanschlag, das ist einfach ein Ball. Den schauen Sie an: Der hat Tupfen oder Rauten oder ist einfarbig oder geblümt. Den drehen Sie in der Hand herum, dann holen
Sie mal tief Luft und heben den Blick zu den Wolken …. und jetzt gehen Sie entschlossen ans Übersetzen:
Von Schwarz nach Weiß.
Sie definieren die Problem-Partikel, Sie tun das sehr genau und ehrlich. Und dann formulieren Sie Weiß auf Schwarz das, was Sie wollen.
Was passt Ihnen nicht an dem Ball? Was wollen Sie stattdessen? Sie!
Sie haben einen unterbezahlten Job und der Chef ist Neurotiker? Und Sie haben Angst, dass das Leben kein einziges Hoch mehr bringen wird, und sind nahe am Verzweifeln?
Also: Was wollen Sie verdienen – ehrlich! ganz genau, denken Sie groß! Und: Wie soll der Chef sein, womöglich gar kein Chef, oder womöglich eine Frau und kein Mann oder andersherum?
Ach: Doch so viel wollen Sie verdienen, wenn Sie groß denken? … prima! Aber: „Quatsch, ganz unmöglich“, schimpft sogleich Ihr Großhirn?! Gut, wir haben es gehört!
Und nun stecken Sie diesen Zweifel in ein Briefkuvert, knüllen Sie das zu einem kleinen Papierschrotthaufen und werfen Sie sich den nach hinten über eine Ihrer Schultern! Machen Sie das. Nee, nicht diskutieren, falten Sie ihn klein und wegkatapultieren, gut! …
… (mehr im Buch, kaufen bei mir, siehe Seitenanfang)
3 DAS UBW oder der untere EISBERG
Für den Fall, dass Sie zu den Menschen gehören, die noch niemals von einem Coach über dieses Bild haben reden hören – es ist wichtig. Der Eisberg. Sie wissen, der obere Teil, den wir sehen (so imposant er ist), das ist der kleinere Teil. Der wirklich große Teil, der sogar Schiffe wie die Titanic zum Kentern bringt, das ist der untere Teil.
Das ist wie ein Verhältnis von 1 zu 7 oder 8 oder 9. Ungefähr. Und ähnlich ist die Relation zwischen unserem Bewusstsein und dem sogenannten Unterbewusstsein/UBW.
Glauben Sie nicht? Dann googeln Sie mal darüber. Sie werden die Zahl 10 finden.
Eine Zeitlang hieß es, nur 10 Prozent unseres Gehirns werde von uns genutzt. Das hörte sich sehr interessant und geheimnisvoll an, war aber falsch. Die bildgebenden modernen Messmethoden der Gehirnforscher zeigen, dass unser Gehirn niemals seine Kapazität nicht nutzt. Es schläft nie, so lange es lebt. Irgendwo unter der Schädeldecke wird immer gefeuert. Also 90 Prozent für unbewusste, automatische Operationen? So schaut das wahrscheinlich aus: Dass wir 10 Prozent für bewusste Denkoperationen nutzen und den Rest für unbewusste. Wer hat also die Macht?
Sie werden Verweise finden zu Sigmund Freud, der Thomas Mann begeisterte, welcher dann vor 100 Jahren prägnant zusammenfasste: „Alles, was ES war, soll ICH werden.“ Wobei dieses ES von Freud anders definiert war als einfach mit dem Begriff „Unterbewusstsein“. Er nannte es das „Unbewusste“ und meinte damit ein sozusagen kindliches triebhaftes Etwas, kurz ES. Dem ein Über-Ich mit seinen strengen Gewissens-Vorbehalten ein bisschen feindlich gegenüberstehe. Dazwischen das ICH der mehr oder weniger reifen Persönlichkeit, welches beschäftigt war mit dem permanenten Ausgleich zwischen Oben und Unten, Über-Ich und ES.
Das war eine geniale Hypothese, aber die Sache mit dem Eisberg ist interessanter und glücksproduktiver.
Wirklich wichtig am Eisberg ist also der untere Teil, den wir Unterbewusstsein nennen. Was ist das – wenn es nicht das ES ist, und das ist es nicht? Das Unterbewusstsein oder UBW ist eine Summe. Es ist das Zusammenspiel aller Kräfte aus Körper und Emotionalhirn und Großhirn in Ihnen, die dafür sorgen, dass Ihr Körper und Ihr Geist funktionieren – und zwar, OHNE dass Sie auch nur einen bewussten Gedanken daran verschwenden. Es ist also ein System der Rationalisierung im Sinne eines optimalen Krafteinsatzes.
Das Unterbewusstsein ist ein riesiger Arbeitsspeicher, der dafür sorgt, dass ihr emotionales und mentales System arbeiten kann.
Wer sich das ausgedacht hätte, müsste schon Gott heißen, um das gekonnt zu haben – wenn es sich nicht einfach als Ausdruck höchster evolutionärer Lebendigkeit entwickelt hat. Als Ausdruck eines Prinzips lebendigen Funktionierens. Gut, man kann es auch Gott nennen, und es hat keinen Bart.
Das Unterbewusstsein ist ein Wunder an Logistik.
(….)
„Wenn ich mir vorstelle, ich hätte die Lösung bereits, wie habe ich sie gefunden, wie habe ich das gemacht?“
Das ist ein Zaubersatz. Sie tun so, als ob! Wissen Sie, was das ist? Das ist ein Appell ans Unterbewusstsein, aus den Zwischenspeichern alles herauszukramen (und zwar blitzschnell), was für Spezialfälle dort gelagert wurde. Oder auch Sinneseindrücke, die als nicht so wichtig aber doch irgendwie interessant behalten wurden.
Ich zum Beispiel nehme immer den St. Antonius-Ordner, wenn ich mal etwas verlegt habe. St. Antonius ist der katholische Heilige, der in solchen Fällen hilft, weswegen ich diesen Unterbewusstseins-Ordner so nenne.
Ich sage, wenn ich wieder mal etwas suche: „Wenn ich wüsste, wo es ist, wo wäre es dann?“
Es funktioniert und zwar IMMER. Schlafwandlerisch.
Mein spektakulärstes Beispiel war der Schlüssel meiner Mutter. So ein teurer Schlüssel für eine ganze große Seniorenzentrums-Schließanlage. Diesen Schlüssel hatte ich eben noch in der Hand gehabt, als ich mit Taschen und Tüten zum Auto ging. Und dann war er weg. Meine Aufregung erreichte schnell den hohen Grad. Kennen Sie so etwas?
Ich hielt inne, bremste ein wenig, atmete durch und sagte vor mich hin: „Ich will diesen Schlüssel wiederhaben. Wenn ich wüsste, wo er ist, wo wäre er dann?“
Danach beschäftigte ich mich mit alltäglichen anderen Sachen. Manchmal brauchen diese Unterbewusstseins-Dinge Zeit.
Am nächsten Tag fiel mein Blick – man nennt es „zufällig“ – auf diese eine Tüte mit Wolle. Ohne zu denken leerte ich sie aus: Raten Sie mal, was war – genau!
(…)
Mehr im Buch!
Leserstimmen
„Wirkt wirklich wie ein guter Espresso
Seit Jahren besuche ich regelmäßig die Homepage von Fr Dr Berle Da Ihre Worte mir immer wieder neue Inspirationen und Denkanstöße geben Jetzt gibt es ein Buch, so praktisch und klein für die Tasche zum immer und überall mitnehmen. Ich lese es immer wieder und merke wie meine Gedanken positiv werden Ich bin begeistert…“
„Erfrischend und begeisternd
… anders als die üblichen Coaching-Ratgeber. Das ansprechende, stets variierende Layout passt gut zum Text, der mich mit seiner abwechslungsreich und dynamisch geschriebenen Art wirklich begeistert hat….Mit einem sehr prägnanten Schreibstil erreicht es die Autorin, das Wesentliche auf relativ wenige Seiten zu konzentrieren („Kurz und Gut“), was einen tollen Gegensatz zu vielen meines Erachtens viel zu sehr in die Breite gehenden Texten darstellt.“
„Kurz, knapp, direkt!
Natürlich ist es eine Illusion, man könnte sich und sein Leben verändern, indem man ein Buch liest. Eigeninitiative und Arbeit sind gefragt. Dieses Buch reduziert den Leseaufwand angenehm auf ein Minimum. Durch diese Eigenschaft ist das Buch etwas Besonders. Und genau für diese Leistung haben Buch und Autorin volle fünf Sterne verdient!“
„Hält mehr als der Titel verspricht
Ratgeber gibt es wie Sand am Meer und grundsätzlich bin ich diesbzgl. eher skeptisch eingestellt, aber dieses Buch ist einfach witzig, prägnant und auf den Punkt gebracht. Ich habe beim Lesen eines (Sach-)Buches schon lange nicht mehr so gelacht. Wer einen klassischen Ratgeber will, sollte sich jedoch lieber etwas anderes suchen. Wer aber Wahrheiten, präsentiert in überraschender Form und Sprache lesen möchte, der ist bei diesem Buch genau richtig.“
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