alt="Coaching München & Stuttgart: Dr. Berle, Foto: Goldblatt für Hoffnung"

Liebeskummer? Weihnachten?

 

Weihnachten und Liebeskummer

Ist das die Möglichkeit? Ja, weil Lebenskummer, Wohnungskummer, Arbeitskummer und der Liebeskummer häufiger vorkommen als man denkt. Ein junger Klienten in Stuttgart hat ebenfalls einen. Da haben wir vorgestern sogar die verschiedenen Möglichkeiten eines Selbstmords durchdiskutieren müssen. Ja! Bis ins letzte haben wir die konkreten Einzelheiten erwogen, die zu erwartenden Schrecknisse, die relativen Annehmlichkeiten, Notbremsmöglichkeiten. „Nee, Quatscht!“, sagte er plötzlich und kriegte vor Entsetzen einen Lachanfall. „Ist doch alles Schei …! Wer macht denn so was, nee, machen wir nicht!“ Na, also: Ausstieg vom Austieg.

Weihnachts-Glocken

Andere  sitzen an Weihnachten allein zu Hause rum, trauen sich nicht raus, weil die Einzelgänger, die man auf den Straßen sieht, sofort als Einsamgänger zu entlarven sind. Sah ich Heiligabend in München, als ich mit meinem Sohn bei aufziehender Dämmerung die Münchner Innenstadt inspizierte. Was wir lieben, weil:

Es wird immer leiser, immer stiller, Glockentöne wehen aus allen Stadtteilen heran. In den Straßen nur noch die Touristen aus Japan und China, sonst eben die Einsamgänger, die sich beim Augustiner an der Frauenkirche sammeln können, zusammen mit den Rauchern, die sich im Freien an den paar Geselligkeits-Hochtischen mit großen Biergläsern festhalten …

Der Vollmond mit einer goldenen Aura!

Über der Staatskanzlei hängt dieser grinsende dicke runde Mond und leuchtet heilig. Ja, wo gibts denn so was! Wundervoll! Eben: An Wundern voll. Vermutlich!

„Das sind halt die Wolken, die der bestrahlt!“

Physiker, mein Sohn, Meteorologe. Der Heiligenschein sei ein Phänomen der Lichtbrechung, genauer: der Lichtbeugung. Beugung! Was soll man dagegen sagen?  „Nee!“, sag ich, „das ist ein Zeichen, ein gutes Zeichen!“ Wir beugen uns einfach nicht.

„Naja, okey“, sagt der Sohn, „früher! Früher hätten die Leute das wahrscheinlich für ein Zeichen gehalten.“ Nicht einmal die Surfer schweben noch auf dem Eisbach herum. Die Frauenkirche öffnet erst um 21 Uhr zur Christmette, in der Theatinerkirche aber sind die rotleuchtenden Kerzentische tatsächlich alle vollgestellt. So viele Fürbitten, Kummer, Glaube, Liebe, auch Hoffnungen! Beim heiligen Judas, Josef, der schwarzen Madonna.

Hoffnungskerzen

… können Sie auch zu Hause anzünden, auch im Liebeskummer, gerade dann! Gerade wenn Sie vielleicht allein da rumhocken. Blicken Sie nach vorn, indem Sie nach hinten schauen! Also ich etwa habe wieder ein Buch rausgebracht. Habe bei einer Lesung nahe Bonn gelernt: Nein, danke, das Eintauchen in die Gemeinschaft der hoffnungslosen Sozialkritiker ist nicht meine Sache. Meine Sache ist das Leben. Flourishing, Erblühenlassen!

Nein! Wird meistens Ja.

Danke für die Ermutigung zur Klarheit sage ich Dirk Thom, dem befreundeten Unternehmensberater.

Wollen Sie auch mal?

Gut, dann lassen Sie Ihre 12 Monate seit dem vergangenen Weihnachten an sich vorbeiziehen … schauen Sie Ihr Jahr an und was sich alles getan hat in diesem Jahr. Sammeln Sie alle Neins, die zu Ja wurden! Auch ungeliebte Dienstreisen, die Sie in die Welt hinaus geführt haben! Sammeln Sie alle ungewöhnlichen interessanten Begegnungen, die Sie hatten, sogar die One-Night-Stands! Doch, die sammeln Sie, selbst wenn es nur dieser eine war, der Ihnen – wie es einer meiner Klientinnen erging – in seiner Unsympathischheit ratz-fatz die Augen öffnete, so dass sie sogar die Power kriegte, ihrem Chef, der damit überhaupt nichts zu tun hatte, die Kündigung hinzulegen und sich seither dermaßen stolz, stark und zuversichtlich fühlt … dass wir daran gehen können, alle vermeintlichen Mißerfolge in lebensgestaltende Ziele umwandeln zu können!

Sammeln Sie die Lebensfrüchte ein!

Nicht nur, wenn Sie allein sind, auch wenn Sie am zweiten Feiertag anfangen, sich mit der riesigen Familie schon ein wenig zu langweilen! Dann machen Sie das Sammel-Spiel alle zusammen und erleben, wie sich die Heiterkeit in Ihnen ausbreitet, so dass auch der Liebeskummer den Bauch einzieht und der Vorfreude weicht, auf das was angesichts des vollfetten Mondes mit seinem Heiligenschein sich bereits andeutet.

Mehr über Ziele

In Kürze, an Sylvester. Fröhliche Weihnacht!