Schlankwerden

Schlankwerden mit Coaching?

Ja, das geht!

Schlankwerden, darum ging es in Wirklichkeit. Eine Frau rief mich an, weil sie ihre Kunstwerke nicht verkaufen konnte. Sie fand, sie verdiene viel mehr, als sie verdiente. Beim Coaching ging es um ihr unterentwickeltes Selbstbewusstsein. Ein Jahr später schickte sie mir eine Mail, sie habe 25 Kilo Übergewicht verloren. Ich habe ihre total witzige, stürmische, originelle Mail in den Referenzen zitiert.

Die Hirnforschung hat es bewiesen, Körpertherapeuten wissen es seit langem: Es gibt einen Körper-Seele-Regelkreis. Ich habe als eine wichtige Erkenntnis von vielen aus meiner mehr als 10-jährigen Erfahrung als Coach die folgende gewonnen: Körperliches Übergewicht ist immer ein Signal dafür, dass ein Mensch zu wenig Gewicht im Leben, in der Welt besitzt. Schlankwerden ohne Hungerkur gelingt, wenn sich das Gewicht in der Welt der Persönlichkeit anpasst!

Der Körper spiegelt Seelen-Leid. Der Körper spricht eine eigene und meistens unglaublich einfache 1:1-Sprache. Die Sprache des Körpers ist dermaßen simpel, dass wir sie oft lange nicht verstehen.

Mehr Gewicht im Leben haben!

Immer wieder habe ich die Erkenntnis bestätigt gefunden: Zu dicke Leute leiden an zu wenig Wertgeschätztheit ihrer Person, ihres Könnens, ihrer Kraft. Wenn wir also im Coaching das eigentliche Persönlichkeits-Potenzial erkennen und entfalten, kann der Körper auf jene Fehlfunktionen verzichten, die Ursachen wurden für den Fett-Ballast. Er kann den Ballast abwerfen und wird es auch tun, weil das ganze ein Ursache-Wirkungs-Regelkreis ist. Wenn wir das nicht verstehen, können wir nicht Schlankwerden, sondern erleben den Jo-Jo-Effekt.

Kleines Beispiel: Ein Kind, das später im Coaching als 40-jähriger Mann berichten wird, er habe schon mit 3 Jahren den Tarzan bewundert und die Freiwillige Feuerwehr im Dorf, habe aber, bei der kranken Großmutter aufwachsend, immer brav sein und stillesitzen müssen, dieses Kind war schon früh ein „dickes Kind“, das es sich notgedrungen angewöhnte, seine Sehnsucht nach Abenteuer und Wildheit und kühnen Taten zurückzustellen. Bravsein um geliebt zu werden, war das Ziel. Der Körper hat also seine gesunde Stoffwechsel-Dynamik schon früh heruntergefahren, damit der ursprünglich kleine Wilde ins Leben der kranken und lahmen Erwachsenen hineinpasste. Und das Kind hat vielleicht noch Trost gesucht im Vielessen oder/und im Verschlingen von jener Süßigkeit, die seinem Leben fehlte. Ersatzhandlung. Das Kind hat sich eine lebenssichernde Anpassungsstrategie zugelegt.

Der Körper schickt Good-Will-Signale

Solche Anpassungsstrategien holen wir auch später im Erwachsenenleben immer dann aus dem psychischen Notfallkoffer heraus, wenn wir uns in ähnlicher Gefahr wähnen, wie damals in der Kindheit. Wenn wir etwa wieder in eine Situation geraten, im Job oder im Privatleben, wo wir meinen, unsere eigentlichen Bedürfnisse und unsere Größe zurückstellen zu müssen, um nicht in den Zustand des Ungeliebtseins und womöglich Abgestraftwerdens hineinzugeraten.

Immer dann, wenn wir unter Druck geraten und Alt-Angst angetriggert wird, springen aus den seelischen Notfallkoffern die alten Sofort-Hilfe-Strategien heraus, die aber gar nicht mehr ins aktuelle Leben hineinpassen. Weil ja schließlich ein 40-jähriger Erwachsener viel mehr Möglichkeiten hat, sich zur Geltung zu bringen, die Stimme zu erheben, für sich einzutreten, als ein 3-jähriges Kind.

Coaching versteht

Selbstaktualisierung ist also angesagt beim Coaching. Mehr noch: Man kann Coaching insgesamt als Selbstaktualisierung bezeichnen. Letztlich liegt die Lösung bei gar allen Problemstellungen darin zu erkennen, wie gut und groß und handlungsmächtig wir in Wirklichkeit sind. Im Unterschied zu der Zeit unserer Prägungen, der Kindheit.

Deswegen kann Coaching das Mittel sein, das Ihnen hilft, genau die Bedeutung in der Welt zu gewinnen, die Sie für sich spüren und also ersehnen. Dann kann der Körper das Schein-Gewicht abwerfen.