Coolness

 

Angst vorm Fliegen

Coolness – Begeisterung

Mit Coolness funktioniert kein Coaching

Coolness heißt auf Deutsch Gelassenheit, ja, stimmt. Heißt aber auch Gleichgültigkeit. Mit Gleichgültigkeit funktioniert kein Coaching. Coaching funktioniert nur mit Engagement, mit Beteiligtkeit.

Neurowissenschaftlich ausgedrückt (oder, wie ich das gerne nenne: hirnmechanisch ausgedrückt), gibt es Coolness eigentlich gar nicht. Unser ständig arbeitendes, Tag und Nacht hochaktives Gehirn kennt nur extreme Gefühlsausschläge. Genauer gesagt, sprechen wir im Zusammenhang mit Gefühlen erst mal vom Gefühlshirn, das offiziell Limbisches System heißt. Es werden dort unsere Gefühle verarbeitet – es werden otpische, akustische, haptische, olfaktorische und gustatorische Reize aufgenommen, in Gefühle übersetzt. Es werden ratzfatz Gefühle erzeugt, welche unser Handeln erzeugen oder auch ein Nichthandeln, weil Reizüberprüfungsstelle blitzschnell unterschieden hat zwischen wichtigen Reizen und unwichtigen. Eine sogenannte Gelassenheit, welche man übersetzen könnte mit Gefühlsindifferenz, also Gleichgültigkeit, so etwas kennt dieser Teil unseres Gehirns nicht.

Wut oder Begeisterung – der Furor macht aktiv

Furor aus dem Lateinischen heißt dort sowohl rasender Zorn, als auch Begeisterung – ganz so, als hätten die Lateiner bereits gewusst, wie die Organe in unseren Köpfen zusammenspielen und wie entscheidend die Gefühle für alles Handeln und Entscheiden sind.

Es gibt einen Zustand Wohlgefühl. Aber Wohlgefühl ist nicht Nichts und Indifferenz, sondern eben Wohlgefühl, was man mit Zellenkribbeln oder Glück übersetzen könnte. Die Coolness, Gleichgültigkeit, das modische angebliche Über-den-Dingen-Stehen heißt eigentlich Abgestumpftheit. Cooles Schulterzucken ist seelisch betrachtet ein lahmes Dahinschlurfen und nichts für unternehmerische Menschen, die lieber gestalten, als sich den Modetrends anzupassen.

Coolness oder Erloschenheitsfarbe Grau

Wo das Feuer aus ist, bleibt nur Asche

In Farbe ausgedrückt wäre Coolness Grau. Die Extreme heißen aber Schwarz und Weiß und Rot. Dazwischen ist unglaublich viel, was uns begeistert oder abstößt. Limbisch gesprochen. Alles, was uns begeistert oder wütend macht, aktiviert uns. Macht uns phantasievoll, lösungsbegeistert. Das Grau bewirkt nur Langeweile. Durchhalten. Bürokratisches Denken und Verwalten. Angsthaben ist ebenfalls Grau. Wer nur noch Angst hat, steckt bereits mitten im Burnout, was der Zustand des erloschenen Feuers ist: Grau bis kohlenschwarz, ein Trauerzustand, genannt auch Depression.

Wohlgefühl ist nicht Coolness, sondern Glück. Glück lässt uns Durchstarten.  Durchstarten heißt: Wir investieren ins Leben, wir tun was, wir machen was Tolles, Schickes, Neues. Aus reiner Freude und Begeisterung. Mal schauen, ob es klappt, funktioniert. Ob wir reich und glücklich und berühmt werden dadurch. Das wäre ein Spaß, oder? Glück aktiviert unsere Lebensliebe und unseren Spieltrieb.

Furore

Sehen Sie? Coolness dagegen ist was für Langweiler und Faulpelze und Dumpfbacken. Nix für Sie, weil Sie zu jenen gehören, die ihr Leben am liebsten in die eigenen Hände nehmen.

Hoffe ich. Zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden, wenn Sie Fragen haben!