Den richtigen Coach finden

Tipps vom Coach, wie Sie …

den richtigen Coach für sich finden, damit es der beste Coach ist.

Eben beim Bücherausmisten stieß ich auf eines, das die Frage, wie man den richtigen Coach findet, knallhart und glasklar beantwortete: „Nehmen Sie immer einen Coach, der Ihnen weit überlegen ist! Nehmen Sie niemals den billigsten Coach! Ein Coach, der Ihnen nicht überlegen ist, wird Sie auf sein Niveau runterziehen. Ein Coach, der Ihnen überlegen ist, wird Sie zu sich hinauf ziehen.“ Exakt so ist das, das stimmt! Der Satz ist von meinem sehr geschätzten Kollegen Edgar Geffroy. Das Buch habe ich nicht weggeworfen … das gehört zu den sehr guten Büchern.

Die Betroffenheits-Kollegen dagegen …

… sind einfach nicht gut genug. Ich lernte in einem Unternehmernetzwerk mal eine sogenannte Kollegin kennen, die jeden Freitagmorgen um 7 Uhr den Versammelten erklärte, sie habe mal einen Burnout gehabt und sei jetzt drüberweg. Und nun wisse sie, wie man den Burnout verhindere bzw. wieder gut mache. Das ist eine Betroffenheits-Kollegin. Betroffenheit ist kein Äquivalent zu Lebenserfahrung und Methoden- sowie Theoriewissen. Bei Betroffenheits-Kollegen fehlt der geistige Überbau.

Ja, das ist schon ein bisschen so, wie bei der Klima-#Greta, die Panik hat und jetzt alle damit anstecken will. Betroffenheit ersetzt nicht Kompetenz und auch nicht (Schul-) Bildung.

Den richtigen Coach finden …

… Sie über Betroffenheitsfloskeln also nicht. Sie wollen ja nicht eine Leidensgemeinschaft bilden, sondern den richtigen Coach finden, der dann für Sie der beste Coach ist, weil es passt.

Betroffenheit reicht einfach nicht, um Menschen seriös zu beraten. Das bringt den ganzen schönen Coach-Beruf ebenso in VERruf, wie es die Menge der Leute tut, die aus beruflicher Frustriertheit heraus und meist für sehr teures Geld eine „Schnellausbildung“ zum „systemischen Coach“ absolvierten, die weniger Ausbildung, als Selbsterfahrung ist. Danach fühlen Sie sich bewusstseinserweitert, lassen eine Website bauen und eifern nun danach, die Welt zu retten.

Coaching hat mit Psyche zu tun und …

deswegen sollte man von Psychologie mehr verstehen, als das, was einem irgendein Trainer aus zweiter oder dritter Hand auf den Wochenend-Workshops stichwortartig berichtete. Und ein Businesscoach, der Ihnen bei der Karriereentwicklung helfen soll, sollte doch vorher schon mal eine echte Business-Karriere selbst gemacht haben.

Jemand der andere ins bessere Leben führen will – wie ein Coach das tut -, muss sich selber führen können und muss im Leben schon bewiesen haben, dass er dazu in der Lage ist.

Selbstverantwortung zählt und …

… wer zahlt, sagt an.

„Zahlt das eigentlich die Krankenkasse“ fragte mich unlängst wieder ein Interessent.

Nein, um Himmelswillen, tut sie nicht, das wäre ja fürchterlich! Weil Sie beim Coaching kein Patient sind (also ein Erdulder), sondern ein Kunde. Und wer zahlt, sagt an. Im alt-europäischen Wirtschafts- und Unternehmer-Verständnis sind Kunden Könige und Coachleute sind Dienstleister – sind keine kassengesponserten Psychotherapeuten, die acht Stunden am Tag 8 Klienten durch ihre Praxis schleusen. Das kann ja nicht zu Zielen führen.

Wenn Sie also einen Coach suchen und einen Besten finden wollen, dann benehmen Sie sich wie ein König und schauen Sie nach den Königs-Coachen. Das Geld, das Sie für Coaching ausgeben, das zahlen Sie nicht als Steuer zur Stützung der schlechten #Merkel-Regierung. Geld, das Sie für Coaching ausgeben, ist eine Investition in Ihr Leben.

Jetzt konkret meine Tipps

  • Schauen Sie sich die Vita der Coach-Leute genau an, die Sie beim Googeln beeindrucken.
  • Dann vereinbaren Sie ein Vorgespräch und zwar wieder als König: Achten Sie darauf, wie freundlich und höflich man Ihnen entgegentritt.
  • Achten Sie darauf, wie das Gegenüber auf Sie eingeht, ob überhaupt.
  • Werden nur Plattitüden abgespult vom Positiv-Denken, vom Erfolgreichwerden und dass jeder das kann – oder geht man auf Sie persönlich und individuell ein.
  • Dann das Geld – lassen Sie sich nicht prioritär von der Kostenfrage lenken bei Ihrer Entscheidung!
  • Lassen Sie Ihr Bauchgefühl entscheiden!

Hallo, Bauchgefühl? Ja oder nein?

Fragen Sie Ihr Bauchgefühl, ob es klar Ja sagt. Wenn es nicht klar Ja sagt, dann sagt es Nein. Wenn es Ja gesagt hat, dann erst überlegen Sie sich, ob Sie das Honorar dieses speziellen Coachs, dem Ihr Ja gilt, grundsätzlich bezahlen können. Und dann überlegen Sie sich, wie sie es machen. Vielleicht müssen Sie Geld von der hohen Kante heruntereisen – dann retten Sie es vor #Minuszinsen und tun sich selber eteas Gutes! Ganz sicher wäre ein Kompromiss gegen Ihr Bauchgefühl allein etwa aus Sparsamkeitsgründen ein fauler Kompromiss. Wenn man den richtigen Coach finden will, muss man ihn auch engagieren, sobald man ihn gefunden hat!

Wenn in Ihnen persönlich dann die Würfel gefallen sind, dann erst kommunizieren Sie Ihre Entscheidung in der – so vorhanden – Familie. So handeln Könige. Und es gilt der Weisheits-Satz: „Wenn Du wie ein König behandelt werden willst, dann benimm Dich wie ein König!“

Freitagsgruß von Dr. Waltraud Berle, seit 20 Jahren Coaching-Erfolge.