alt="Karriere-Entwicklung mit Coaching München & Stuttgart: Dr. Berle. Foto von Gemälde Fa Furore"

Blick in die Coaching Werkstatt

Um was es geht und wie

Blick in die Coaching-Werkstatt

Was passiert eigentlich wirklich beim Boxenstopp. Immer wieder eine erfreuliche Herausforderung für mich, dies zu erklären, weil es so vielfältig ist. Da ist diese Klientin in der Schweiz. Sie will mit dem Rauchen aufhören und das war das Thema unseres letzten Treffens in Stuttgart.

Was tun gegen Sucht – oder blöde Angewohnheit?

„FreiFrau werde ich sein, wenn ich nicht mehr rauchend in der kleinen Küche hocke bei offenem Fenster!“, entdeckte die Klientin. Freiheit ist also das Ziel und Fraulichkeit. Man muss eine Vision haben, um sein Verhalten zu reformieren. Die noch rauchende künftige FreiFrau hat im Moment einen hochqualifizierten Job, der sie fordert, als wäre sie ein Malocher im Kohlebergbau. Verstehen Sie? Mein Coaching-Ansatz kommt aus dem NLP und trachtet, bei allen störenden Angewohnheiten herauszufinden, wo der subjektive Nutzeffekt dieser Angewohnheit ist. Ich nehme mich besser mal zurück, schlucke die Wut runter mit Bier und Wein, zieh mir halt den ganzen Mist rein, indem ich Rauch inhaliere … undsofort. Beispiele für subjektiven Nutzeffekt und persönliche Strategien aus der Kindheit und/oder Jugend, wo wir etwa gelernt haben, dass wir eins drauf kriegen, wenn wir die Wut rauslassen. Aber Erwachsene haben so viel mehr Macht, zu handeln!

Fa Furore = Groß rauskommen

Und der Furor kommt aus dem Lateinischen und bedeutet da Zweierlei: Sauwut und Riesenbegeisterung. Ich finde das hochspannend, denn es ist, als hätten die Lateiner bereits gewusst, dass es genau diese beiden Antriebskräfte sind, die uns helfen, groß rauszukommen. Statt lahm rumzuhängen, zu rauchen, zu saufen – oft aus reiner Langeweile!

Wenn der innere Wachhund knurrt …

… dann weiß eine Münchner Klientin neuerdings, dass sie nicht angstvoll zurückzucken muss, sondern dass etwas sie ungeheuer ärgert und dass das neuerdings ein Zeichen ist, über zielführende Aktionen nachzudenken. Statt des Zurückzuckens der hilflosen Wut. So kann man sich auf Dauer selber umprogrammieren, mit einer kleinen Hilfestellung vom Coach. Wir haben zusammen beim wöchentlichen Telefoncoaching ein wenig Brainstorming gemacht und herausgefunden, wie Sie sich als die herausragende Führungskraft, die sie neuerdings ist, effektiv in Szene setzen kann.

Ukas = Befehl, Anordnung

Sie verteilt ab sofort Anordnungen. Huch, als Frau?! Ja, man kann’s  sogar fraulich machen! Den Ukassen haben wir einen speziellen Namen gegeben, damit sie sich auch einprägen. War witzig, hat Spaß gemacht. Und das ist die jüngste Antwort auf das Knurren des inneren Wachhundes, die sie mir heute mailte:

„am Sonntag habe ich tatsächlich mein …. versendet. Das war viel schwerer als gedacht.
Während ich den Text formuliert habe, bin ich als Person immer kleiner geworden…also gefühlt. Am Schluss hab ich mir dann gedacht: das kann ich doch nicht machen, nee, lieber wieder zurück in die Deckung, so wie ich es schon immer gewohnt war, lieber das brave Mädchen, als mit der Faust auf den Tisch und sich auch mal unbeliebt machen! Aber mein Wachhund hat natürlich getobt! Und WIE!!
Dann kam mein Mann und wollt wissen wie es so geht ( er war in unser Telefonat eingeweiht), …

Er hat mir dann noch geholfen, die Botschaft klar und deutlich rüber zu bringen, … Ich hätte mich fast nicht  getraut es wegzuschicken, wenn er mich nicht unterstützt hätte. Wenn es nicht so spät gewesen wäre ( ca 22 Uhr) hätte ich mich bei Ihnen noch gemeldet….“

Schluss mit Kuschen!

Die Schweizer Klientin verspürt inzwischen die Dringlichkeit ihres Wunsches nach beruflicher Verbesserung. Aha! Sie hat keine Lust mehr, sich ausnützen zu lassen. Jetzt will sie angemessen honoriert werden – was ja nicht nur die finanzielle Seite meint. Wir haben beim Telefoncoaching den Mut gesammelt für eine sehr interessante Bewerbung, dann haben wir die zum Glänzen gebracht. Wir haben so lange Mails hin- und hergeschickt, bis es passte. war ebenfalls witzig und hat auch Spaß gemacht:

„Vielen, lieben Dank für das Anschreiben-Redigieren, ich habe die Bewerbung auch schon weggeschickt!“

Manchmal braucht jede/r von uns zum Furore-Machen nur ein bisschen freundliches Feedback und Ermutigung. Das gehört zum Coaching. Auf der ganz praktischen Ebene ebenso wie auf der Seelenebene. Wer glücklich lebt, muss nicht mehr Rauchen und nicht mehr Saufen! Und wer zur vollen Größe aufwächst, lebt glücklich.